Graubünden

Heftige Vorwürfe gegen Ex-Landi-Chef

8. Oktober 2019, 13:17 Uhr
Der Standort Thusis vor dem Brand. (Archivbild)
© Facebook/Landi Graubünden AG Standort Thusis
Der Geschäftsführer der Landi Graubünden AG, Joachim Kirchler, wurde Anfang September freigestellt. Mitte September folgte die fristlose Kündigung. Der Verwaltungsrat wirft ihm jetzt vor, sich selbst bereichert zu haben.

Zuerst die fristlose Kündigung, jetzt die heftigen Vorwürfe: Joachim Kirchler soll sich «Verfehlungen in Bezug auf die Einhaltung von Geschäftsprozessen und die Buchführung» zuschulden kommen lassen haben, heisst es in einem Schreiben der Landi Graubünden AG, das FM1Today vorliegt. Unter anderem habe sich der Geschäftsführer persönlich bereichert, deshalb habe der Verwaltungsrat der Landi Graubünden Anfang September eine fristlose Kündigung gegen Kirchler ausgesprochen. 

Keine weiteren Details

Die Landi gibt gegenüber der Öffentlichkeit aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes keine weiteren Details bekannt. Ob rechtliche Schritte eingeleitet werden, sei noch nicht entschieden. 

Kirchler soll alleine gehandelt haben

Wie «südostschweiz.ch» schreibt, soll Kirchler nach aktuellem Kenntnisstand alleine gehandelt und sich im Verborgenen bereichert haben. Der Verwaltungsrat verspreche eine Aufklärung der genauen Umstände. 

(red.)

 

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 8. Oktober 2019 11:47
aktualisiert: 8. Oktober 2019 13:17