Beverinrudel

Junger Wolf in Graubünden erlegt

25. November 2019, 11:16 Uhr
Das Beverinrudel muss reguliert werden.
© Keystone/Symbolbild
Seit Oktober wird in Graubünden das Wolfsrudel rund um den Beverin kontrolliert. Bisher wurden bereits drei Jungwölfe getötet, ein weiteres Jungtier musste am Montagmorgen von der Wildhut erlegt werden, nachdem es bei einem Unfall verletzt wurde.

Die Wildhut des Amts für Jagd und Fischerei Graubünden reguliert das Beverinrudel seit Oktober. Anfangs Oktober konnten zwei Wölfe erlegt werden, vergangene Woche folgte ein weiteres Jungtier.

Wegen des Schnees kommen die Wölfe nun in immer tiefere Lagen. So wurde am Montagmorgen ein junger Wolf bei Cazis von einem Auto angefahren und schwer verletzt. Die Wildhut musste das Tier erlösen. «Es besteht kein Zusammenhang zwischen der organisierten Erlegung der vergangenen Woche und dem heutigen Verkehrsunfall», heisst es.

Die erlegten Jungtiere werden nun im Tierspital der Universität Bern untersucht und an der Universität Lausanne genetisch identifiziert. Der verunfallte Wolf wird in Absprache mit dem Bundesamt für Umwelt dem Kontingent zur Regulierung des Beverinrudels angerechnet.

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 25. November 2019 11:16
aktualisiert: 25. November 2019 11:16