Graubünden

Rega-Einsatz: Frontalcrash auf dem Julierpass – sieben Verletzte

3. September 2022, 17:29 Uhr
Auf dem Julierpass in Graubünden sind am Samstagvormittag zwei Autos frontal ineinander gekracht. Sieben Personen wurden dabei verletzt. Zwei davon mittelschwer.
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Am Samstagvormittag ist es auf der Nationalstrasse N29 oberhalb von Silvaplana zu einer Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen. Dies teilt die Kantonspolizei Graubünden mit.

Der Unfall ereignete sich kurz vor 9.30 Uhr, als eine 63-Jährige zusammen mit ihrem 73-jährigem Beifahrer von Silvanaplane Richtung Julier-Passhöhe fuhr. Gleichzeitig fuhr ein 24-jähriger Mann mit seinen vier Fahrzeuginsassen mit seinem Auto talwärts in Richtung Silvaplana. In einer übersichtlichen Geraden setzte der 24-Jährige zum Überholen an. In der Folge kam er aus noch unbekannten Gründen in der folgenden Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit dem Auto der 63-Jährigen, schreibt die Polizei weiter.

Nach den ersten notfallmedizinischen Versorgungen vor Ort wurden drei leicht verletzte und zwei mittelschwer verletzte Personen mit der Rettung Oberengadin und der Rega ins Spital Oberengadin nach Samedan überführt. Eine 32-jährige Mitfahrerin des talwärts fahrenden Autos wurde mit ihrem 8-monatigen Baby zur Kontrolle mit einem zweiten Helikopter der Rega ins Kantonsspital Graubünden nach Chur überflogen.

Rega-Helikopter fliegen die Verletzten ins Spital.

© Leserreporter FM1Today

Die beiden Fahrzeuge wurden gemäss Mitteilung massiv beschädigt und mussten abtransportiert werden. Während den zweistündigen Arbeiten auf der Unfallstelle musste die Nationalstrasse N29 zwischen Bivio und Silvaplana in beiden Richtungen komplett gesperrt werden. Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Graubünden untersucht die Kantonspolizei nun den Unfallgrund.

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 3. September 2022 10:57
aktualisiert: 3. September 2022 17:29