Schönstes Openair in den Bergen eröffnet

Lara Abderhalden, 20. Juli 2017, 17:18 Uhr
Fährt man den Weg ans Openair Lumnezia, hat man das Gefühl am Ende der Welt anzukommen. Klein und beschaulich ist das Openair, aber unglaublich schön gelegen zwischen den Bündner Bergen. Heute beginnt das Openair und die Leute pilgern zuhauf ins Tal.

«Ich komme hierher, weil es einfach unglaublich schön und beschaulich ist», sagt Stefan aus Trimmis. Er und seine Belegschaft sind mit einem ganzen Zeltlager angereist und damit ist er nicht der einzige. Schon wenn man von oben ins Tal fährt, ist etwas kaum zu übersehen. Die lange Schlange vor dem Eingangsbereich. «Mir kommt es vor, als hätte es dieses Jahr mehr Leute», sagt Nico aus dem Toggenburg.

Und damit hat er nicht unrecht. «2010 war das Openair das letzte Mal ausverkauft», sagt Mediensprecherin Catia Tschuor. Damals sei das Gelände aber noch bedeutend kleiner gewesen und konnte somit weniger Besucher fassen. Dieses Jahr ist das Festival wieder ausverkauft, 18'500 Besucher werden über die drei Tage erwartet.

Um 13 Uhr öffnete der Zeltplatz. Das erste Mal wird auf dem ganzen Festivalgelände ohne Bargeld bezahlt. «Vermutlich hat es darum so lange Wartezeiten beim Eingang gegeben», heisst es bei den Festivalbesuchern. Die Meinungen zum neuen Cashless-System gehen auseinander. Die einen finden es gut, kein Bargeld mehr dabei haben zu müssen, andere finden es zu aufwendig und unübersichtlich.

Ausser den zum Teil langen Wartezeiten von mehreren Stunden vor dem Eingangbereich, ist die Stimmung nicht zuletzt wegen des tollen Wetters sehr gut. Ein Festivalgänger aus dem Appenzellerland hat gar schon sein «Bädli» vor dem Zelt aufgestellt.

Am Donnerstagabend hat nur eine kleine Bühne ab 18.00 Uhr geöffnet. Unter anderem zu sehen gibt es den Rheintaler Crimer und Dabu Fantastic.

Lara Abderhalden
Quelle: abl
veröffentlicht: 20. Juli 2017 17:18
aktualisiert: 20. Juli 2017 17:18