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So sieht es einen Tag nach dem Brand aus

Krisztina Scherrer, 17. Januar 2019, 13:17 Uhr
Am Mittwochabend stand das Postauto-Depot in Chur in Flammen. 20 Postautos brannten komplett aus. Ein Krisenstab sucht derzeit intensiv nach Lösungen für die nächsten Tage und Wochen.

Nach ersten Erkenntnissen ist das Feuer von einem brennenden Postauto auf die Halle übergegriffen. 20 Postautos sind beim Brand total beschädigt worden, das entspricht fast der Hälfte der Postauto-Flotte am Standort Chur. «Zur Brandursache können wir noch keine Auskunft geben. Die Brandermittlung hat angefangen und wird noch einige Tage in Anspruch nehmen», sagt René Schuhmacher, Mediensprecher Kantonspolizei Graubünden, gegenüber FM1Today. Postauto schätzt den Schaden allein für die Fahrzeuge momentan auf 7,5 Millionen Franken.

Die umliegenden Häuser mussten evakuiert werden. Die rund 50 Bewohner konnten am Donnerstagmorgen zurück in ihre Wohnungen. «Die Feuerwehr hat die Wohnungen heute Morgen gegen 6 Uhr wieder freigegeben», sagt Schuhmacher.

Weder die Garage noch die Fahrzeuge waren zu retten:

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Video: FM1Today/Kevin Suter

Fahrplanmässiger Betrieb

Nach dem Grossbrand im Postauto-Depot in Chur wurden in der Nacht auf Donnerstag Ersatzfahrzeuge bereitgestellt. Deshalb verkehren die Postautos am Donnerstag und Freitag trotzdem nach Fahrplan. «Wir haben Ersatzfahrzeuge aus den umliegenden Regionen organisiert», sagt Benjamin Küchler, Mediensprecher der Postauto AG. «Für die darauffolgenden Tage wollen wir Ersatzfahrzeuge aus der ganzen Schweiz organisieren, damit die eine Region nicht zu stark belastet ist.»

Flexibilität gefragt

Derzeit sucht ein Krisenstab intensiv nach Lösungen für den Postautobetrieb der nächsten Tage und Wochen: «Wir schauen, wie wir den Fahrplan sicherstellen können, damit die Passagiere dann reisen können, wann sie es geplant haben», sagt Katharina Merkle, Mediensprecherin der Postauto AG. Skitouristen müssten am Wochenende flexibel sein.

Eine Drohnenaufnahme zeigt, wie die Garage am Tag nach dem Grossbrand aussieht: 

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Krisztina Scherrer
Quelle: sk
veröffentlicht: 17. Januar 2019 11:06
aktualisiert: 17. Januar 2019 13:17