Graubünden

Sterbehospiz in Maienfeld wird definitiv weitergeführt

10. November 2022, 09:54 Uhr
Das Hospiz für sterbende Menschen in Maienfeld wird nach der Pilotphase definitiv weitergeführt. Die Kantonsregierung hat der Stiftung am Rhein grünes Licht für den ordentlichen Betrieb des Hospiz Graubünden gegeben.
Im Hospiz Graubünden in Maienfeld können unheilbar kranke, sterbende Menschen «in wohltuender Umgebung» ihr Lebensende verbringen.
© Stiftung am Rhein
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Wie die Exekutive am Donnerstag mitteilte, betreibt die Stiftung in Maienfeld seit 2019 als Pilotversuch ein Hospiz mit vier Betten. Schon seit Beginn besteht eine anhaltend grosse Nachfrage nach dem Angebot.

Die Auslastung betrug im Durchschnitt 88 Prozent. 94 Personen wurden in der letzten Lebensphase palliativ gepflegt und betreut. Im Jahr 2020 lag die Auslastung sogar bei über 95 Prozent. «Dies zeigt, dass der Bedarf für ein Hospiz im Kanton Graubünden ausgewiesen ist und eine wichtige Versorgungslücke geschlossen werden konnte», schrieb die Regierung.

Ab Anfang 2023 kann die Stiftung am Rhein nun den ordentlichen Betrieb aufnehmen. Gestützt auf das Krankenpflegegesetz sichert ihr die Regierung dazu einen jährlichen Kantonsbeitrag in der Höhe von maximal 400'000 Franken zu.

Im Hospiz Graubünden können unheilbar kranke, sterbende Menschen begleitet ihr Lebensende verbringen. Das Hospiz will ihnen dabei in einer «wohltuenden Umgebung» zur bestmöglichen Lebensqualität verhelfen.

Quelle: sda
veröffentlicht: 10. November 2022 09:54
aktualisiert: 10. November 2022 09:54