Graubünden

Wildhüter schiessen zwei Jungwölfe

10. Oktober 2019, 09:31 Uhr
Jungwölfe mit ihrer Mutter im Juraparc: Im Gegensatz zu einem Bündner Wolfsrudel, das nun teilweise abgeschossen werden soll, riskieren diese Wölfe nichts. (Archivbild)
Jungwölfe mit ihrer Mutter im Juraparc: Im Gegensatz zu einem Bündner Wolfsrudel, das nun teilweise abgeschossen werden soll, riskieren diese Wölfe nichts. (Archivbild)
© KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Die Wildhut in Graubünden hat am Wochenende zwei Jungwölfe des Rudels am Piz Beverin in Mittelbünden geschossen. Die Abschüsse erfolgten als Behördenmassnahme von Bund und Kanton Graubünden.

Die Tiere würden nun im Tierspital der Universität Bern untersucht und an der Universität Lausanne genetisch identifiziert, teilte das Bündner Amt für Jagd und Fischerei (AJF) am Donnerstag mit. Solange der Vollzug der Bestandesregulation andauere, würden keine weiteren Details zu Ort und Zeit der Aktionen bekannt gegeben.

Das AJF war beauftragt worden, insgesamt vier Jungwölfe im Streifgebiet des Beverinrudels zu schiessen. Dieses Streifgebiet wird begrenzt durch Hinterrhein, Vorderrhein, Glenner, Valserrhein und die Linie Vals – Bärenhorn – Nufenen. Das AJF will eigenen Angaben zufolge periodisch über den Stand der Umsetzung der Behördenmassnahme informieren.

Quelle: sda
veröffentlicht: 10. Oktober 2019 09:32
aktualisiert: 10. Oktober 2019 09:31