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Grosseinsatz am Bahnhof Ziegelbrücke

Laurien Gschwend, 7. März 2017, 16:36 Uhr
Am Bahnhof Ziegelbrücke kam es am Dienstag um 15 Uhr zu einem grösseren Polizeieinsatz, weshalb mehrere Zugverbindungen ausfielen. Ein geistig verwirrter 76-Jähriger hatte die Polizei wegen eines vermeintlich Bewaffneten in einem Zug gerufen. Der Verdacht bestätigte sich nicht.
Die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus (Symbolbild).
© (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Gemäss einer Polizeimeldung wurde der betroffene Zug, der auf der Strecke zwischen Zürich und Sargans unterwegs war, beim Bahnhof Ziegelbrücke angehalten. Die Kantonspolizei St.Gallen kontrollierte daraufhin den bezeichneten Mann. Es ergab sich, dass dieser weder bewaffnet war noch polizeilich gesucht wurde. Die Beamten stellten fest, dass sowohl der 76-jährige Anrufer als auch seine 72-jährige Begleiterin geistig verwirrt sind.

Wie Hanspeter Krüsi, Sprecher der St.Galler Kantonspolizei, auf Anfrage sagt, dauerte der Einsatz rund 20 Minuten. Infolgedessen musste der Bahnverkehr beim Bahnhof Ziegelbrücke unterbrochen werden. Mittlerweile sollte alles wieder normal laufen.

Mehrere Zugverbindungen fielen aus. (Bild: Screenshot sbb.ch)

Laurien Gschwend
Quelle: red.
veröffentlicht: 7. März 2017 16:09
aktualisiert: 7. März 2017 16:36