Hier schlagen die Einbrecher in der Ostschweiz zu

René Rödiger, 27. März 2017, 16:22 Uhr
Ein Beamter der Kantonspolizei St.Gallen bei der Spurensicherung.
Ein Beamter der Kantonspolizei St.Gallen bei der Spurensicherung.
© Urs Bucher/St.Galler Tagblatt/Symbolbild
Täglich erreichen uns Polizeimeldungen von Einbrüchen. Am Montag haben die Kantonspolizeien St.Gallen, Thurgau, Graubünden und Innerrhoden die Kriminalstatistik präsentiert. Die Einbrüche haben zwar abgenommen, trotzdem zeigt unsere Karte eindrücklich, wo in den letzten vier Wochen überall eingebrochen wurde.

Im Kanton St.Gallen gab es im Jahr 2016 insgesamt 1451 Einbrüche. Davon konnte rund ein Drittel aufgeklärt werden. Im Kanton Thurgau waren es 722 Einbrüche, in Graubünden 430 und in Appenzell Innerrhoden 15.

Der Blick auf die Karte bestätigt die Zahlen. Im Kanton St.Gallen wird rund doppelt so oft eingebrochen wie im Kanton Thurgau. Allerdings hat der Kanton St.Gallen auch fast doppelt so viele Einwohner wie der Thurgau. Ausserdem sind die Angaben auf der Karte mit Vorsicht zu geniessen: In der Karte eingetragen sind lediglich jene Fälle, über welche die Kantonspolizeien Thurgau, St.Gallen, Appenzell Ausserrhoden und Innerrhoden auch informiert haben. Dabei haben einige Kantonspolizeien eine aktivere Informationspolitik (zum Beispiel St.Gallen), während andere nur dann über Einbrüche schreiben, wenn Zeugen gesucht werden (zum Beispiel Thurgau).

Trotzdem lassen sich einige interessante Muster erkennen, zum Beispiel, wie sich Einbrüche in gewissen Gegenden an bestimmten Daten häufen. Mit einem Klick auf die Markierung kannst du die Polizeimeldung zum entsprechenden Fall nochmals nachlesen.

René Rödiger
Quelle: jöl/rr
veröffentlicht: 27. März 2017 14:35
aktualisiert: 27. März 2017 16:22