Spendenaktion

Jetzt unterstützt auch Coop die Organisation St.Gallen Helps Ukraine

20. Juli 2022, 09:02 Uhr
Die Spendenorganisation St.Gallen Helps Ukraine sammelt seit dem 27. Februar Spenden für die Ukraine. Nun hat sie sich mit der Supermarkt-Kette Coop zusammen geschlossen.
Die Organisation, bestehend aus HSG-Studenten setzt sich für Spenden ein.
© St.Galler Tagblatt/ Andrea Tina Stalder

Seit dem 24. Februar herrscht in der Ukraine Krieg. Viele Menschen haben in kurzer Zeit ihr Hab und Gut verloren und sind nun auf sich selbst angewiesen. Die Organisation St.Gallen Helps Ukraine will den Menschen in dieser Situation helfen – dies mit Spenden aus der Schweiz. Während die Spendenaktion zu Beginn des Kriegs noch fantastisch funktioniert hat, nahmen die Spenden in den folgenden Monaten kontinuierlich ab. Frederick Mangold, Gründungsmitglied der Organisation, betonte damals, dass trotzdem alle sehr dankbar für die Unterstützung seien. So konnten bereits weit über 100 Paletten an Hilfe versendet werden.

Coop arbeitet mit der Organisation zusammen

Seitdem ist viel passiert: Die Organisation wurde zu einer Partnerorganisation der ukrainischen Botschaft in Bern sowie auch Partner des ukrainisch-schweizerischen Wirtschaftsverband. Und jetzt der neuste Coup: Frederick Mangold sagt: «Es ist uns nun gelungen, mit Coop eine Kooperation einzugehen, wodurch es fortan möglich ist, schweizweit, digital und zu jeder Zeit vorgefertigte Güterbündel zu bestellen.» Diese werden ebenfalls wie die anderen Güter unter konsularischem Schutz in die Ukraine gesendet.

Das Feedback ist positiv

Die Hilfspakete können wie folgt bestellt werden: Auf der Coop Website kann man Pakete mit Gütern des täglichen Bedarfs für 20, 50 oder 100 Franken bestellen. Diese werden an eine zentrale Adresse in Bern gesendet und von der ukrainischen Botschaft in die Ukraine geschickt. In diesen Pakten befinden sich wichtige Güter wie Tampons, Reis und Seife.

Die Kooperation kam durch Eigeninitiative seitens St.Gallen Helps Ukraine zustande. «Wir haben einfach so lange telefoniert, bis es funktioniert hat», so Mangold. Coop sei ein optimaler Partner für die Organisation, da er bereits einen Online-Shop hat, über welchen die Hilfspakete vertrieben werden können. Die Aktion kommt auch bei den Spendern gut an: «Wir bekommen sehr positives Feedback auf Instagram oder auch auf der Coop Webseite», sagt Mangold. Wie lange die Aktion dauern wird, wurde laut Mangold noch nicht festgelegt. Mehr Infos findest du hier.

(oli)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 20. Juli 2022 09:02
aktualisiert: 20. Juli 2022 09:02
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