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Wetter

Jetzt wird es windig – und dann kommt die Kälte

3. Januar 2022, 11:57 Uhr
Nach den milden ersten Tagen des neuen Jahres soll es am Dienstag teilweise kräftig winden – insbesondere auch in den Föhntälern wie dem Rheintal. Gar Orkanböen gibt es auf dem Säntis. Ab Mittwoch soll es dann wieder richtig kalt werden.
Im St.Galler und im Bündner Rheintal ist Föhn zu erwarten.
© Keystone

Das neue Jahr hat eher frühlingshaft angefangen. Zumindest bis Wochenmitte soll es auch so bleiben, schreibt Meteonews. «Über Nordeuropa liegt ein ausgedehnter Sturmtiefkomplex, die Schweiz befindet sich am Südrand», heisst es.

An diesem Rand kommt es ab Dienstag zu kräftigen Föhnwinden. Zwar gibt es Niederschlag, doch die Schneefallgrenze steigt ebenfalls bis auf rund 2300 Meter an, so bleibt es an den meisten Orten bei Regen – der Schnee lässt auf sich warten.

Starke Winde – Waldgebiete meiden

Meteonews schreibt: «Hauptdarsteller ist morgen Dienstag der Wind!» Schon in der Nacht beginnt es zu blasen, im Laufe des Tages nimmt er immer stärker zu. «In den Föhntälern kommt es zu einem Föhnstoss.» So heisst es insbesondere im Rheintal: Spaziergänge im Wald vermeiden.

Auf den Bergen tobt ein Sturm und es gibt Orkanböen, auf dem Säntis werden bis zu 130 Stundenkilometer erwartet.

Vereinzelt Schneeflocken

Auf den Wind folgt die Kälte. Die Schneefallgrenze sinkt auf 600 bis 900 Meter. Dafür lassen die Niederschläge nach – «von einer Schneedecke kann keine Rede sein». Nur entlang der Alpen könnte es ein bisschen weiss werden.

Am Donnerstag kommt zwar das Zwischenhoch zurück, es sind aber nur vereinzelt Temperaturen über Null zu erwarten. Damit wird spätestens am Freitagmorgen scheibenkratzen Pflicht, im Laufe des Tages ist Schnee zu erwarten. Der Winter kehrt definitiv zurück.

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 3. Januar 2022 12:01
aktualisiert: 3. Januar 2022 11:57