Keine Eier für Kids an Halloween

Gerry Reinhardt, 31. Oktober 2017, 10:26 Uhr
An Halloween fürchten sich nicht nur die Kinder
An Halloween fürchten sich nicht nur die Kinder
© iStock
Was früher nur eine Nacht zum Gruseln war, gruselt heute die Polizei. Halloween, die Nacht des Horrors, wird vielfach von Jugendlichen als Freibrief für Sachbeschädigungen verstanden. Die Polizei warnt davor und gibt Empfehlungen ab.

Die Nacht auf den 1. November steht ganz im Zeichen von Halloween. Der irische Brauch hat sich auch bei uns durchgesetzt und man sieht viele Kinder, die in Kostümen von Tür zu Tür gehen, um Süssigkeiten zu erbetteln. Vermehrt wird Halloween heute aber auch von Jugendlichen als Gelegenheit benutzt, einmal etwas über die Stränge zu schlagen. Dies endet meist in teuren Sachbeschädigungen.

Sachbeschädigungen sind kein Kavaliersdelikt

Wie in den Vorjahren wird daher die Kantonspolizei St.Gallen in der Halloween-Nacht mit zusätzlichen zivilien und uniformierten Patrouillen in allen Regionen präsent sein. «Sachbeschädigungen sind kein Kavaliersdelikt und können schnell Kosten von mehreren tausend Franken verursachen. Diese müssen bei Jugendlichen am Schluss die Eltern bezahlen», erklärt Gian Andrea Rezzoli von der Kantonspolizei St.Gallen gegenüber FM1Today.

Keine Eier an Jugendliche

Die Kapo St.Gallen will aber auch präventiv Beschädigungen verhindern und hat deshalb Verkaufsgeschäfte schriftlich aufgefordert, mit dem Verkauf von Rasierschaum, Eiern, Mehl und ähnlichen Artikeln bei Jugendlichen zurückhaltend zu sein. «Die Geschäfte sollen sensibilisiert sein, wenn ein Jugendlicher 40 Eier kauft oder kiloweise Mehl. Da soll man dann nachfragen», so Rezzoli weiter.

Weil: Auch kleinere Lausbubenstreiche, wie Eier an die Fassaden zu werfen, können richtig teuer werden, da meist die ganze Fassade saniert werden muss.

(gre)

 

 

Gerry Reinhardt
veröffentlicht: 31. Oktober 2017 06:51
aktualisiert: 31. Oktober 2017 10:26