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Kinder nach Zusammenstoss auf Piste schwer verletzt

Stephanie Martina, 7. Februar 2018, 07:33 Uhr
Auf der Skipiste von Lech verletzten sich zwei Kinder schwer
© iStock (Symbolbild)
In Lech sind am Montagvormittag zwei Kinder auf der Skipiste in voller Fahrt zusammengeprallt. Beide Skifahrer stürzten und verletzten sich schwer. Das Mädchen liegt nach einer Not-OP auf der Intensivstation.

Ein Skilehrer fuhr mit seiner siebenköpfigen Kindergruppe, die aus guten Skifahrern bestand, von der Muggengratbahn Bergstation auf der roten Piste talwärts. In etwa der Mitte der Abfahrt hielt die Gruppe an und der Skilehrer gab den Kindern die Anweisung, den nächsten Pistenabschnitt einzeln in langgezogenen Carvingschwüngen zu befahren. Zeitgleich machte er die Kinder darauf aufmerksam, vor dem Zufahren zum rechten Pistenrand am Ende der Piste nach oben zu sehen, um sich zu vergewissern, dass kein anderer Wintersportler talwärts kommt.

Kinder verletzen sich schwer

Er zeigte es den Kindern vor und ein Kind nach dem anderen wiederholte diese Übung. Als fünfte der Gruppe war ein elfjähriges Mädchen aus Niederösterreich an der Reihe. Sie fuhr wie angeordnet am rechten Rand der Piste talwärts und führte gerade den letzten Schwung zum Treffpunkt aus, als zeitgleich ein 16-jähriger Junge aus Deutschland in zügigem Tempo talwärts fuhr und mit dem Mädchen kollidierte. Die beiden Skifahrer prallten in voller Fahrt annähernd im rechten Winkel aufeinander, kamen dabei zu Sturz und verletzen sich schwer.

Mädchen liegt auf Intensivstation

Während der Junge für wenige Minuten bewusstlos war, klagte das Mädchen über starke Schmerzen im Bereich des linken Schlüsselbeines. Nach der Erstversorgung durch die Pistenrettung Lech wurden die beiden jungen Skifahrer laut einer Mitteilung der Landespolizeidirektion Vorarlberg jeweils mittels Rettungsschlitten zu einem Arzt nach Zürs überstellt. Dort ergab sich der Verdacht auf innere Verletzungen des Mädchens, sie wurde umgehend mit dem Notarzthubschrauber ins Spital nach Bludenz überstellt, wo sie notoperiert werden musste. Sie befindet sich derzeit auf der Intensivstation.

Stephanie Martina
Quelle: red.
veröffentlicht: 7. Februar 2018 07:25
aktualisiert: 7. Februar 2018 07:33