Fusion

Kliniken Valens übernehmen Klinik Gais

21. Oktober 2019, 14:59 Uhr
Luftaufnahme Klinik Gais
Die Klinik Gais gehört ab 1. Januar zu den Kliniken Valens.
© pd
Zwei werden eins: Die Kliniken Valens übernehmen die Klinik Gais und werden so zu einem der grössten Rehabilitäts-Anbieter der Schweiz. Künftig sollen sich interdisziplinäre Teams an allen Standorten um das Wohlergehen der Patienten kümmern.

An sechs Standorten in der ganzen Ostschweiz sind die Kliniken Gais und Valens tätig. Mit der Übernahme der Klinik Gais sollen an allen Standorten alle möglichen Krankheitsbilder behandelt werden. Interdisziplinäre Teams sollen sich um die Patienten nach einem Spitalaufenthalt oder auf Verschreiben eines Arztes kümmern.

Einer der grössten Reha-Anbieter der Schweiz

Durch die Übernahme vergrössern sich die Kliniken Valens, die unter anderem bereits Standorte in Walzenhausen und Chur haben, auf 500 Reha-Betten, mehr als 1100 Mitarbeitende werden für die Kliniken Valens tätig sein. Damit ist die Gruppe eine der grössten Rehabilitationsinstitutionen der Schweiz.

Trotz der Zusammenlegung beider Standorte gibt es keine Kündigungen. «Die Klinik Gais befindet sich momentan im Ausbau, deshalb werden in naher Zukunft rund 50 neue Mitarbeitende gesucht», sagt Til Hornung, CEO der Kliniken Valens, gegenüber FM1Today.

Gerüstet für die Zukunft

Die Kliniken Valens seien durch die Übernahme gerüstet für die aktuellen Herausforderungen im Gesundheitsmarkt. «Mit der Übernahme können wir uns auch künftig erfolgreich im Markt behaupten und als Vollanbieter den Patientinnen und Patienten unsere Leistungen aus einer Hand und mit höchster Qualität bieten», sagt Christoph Glutz, Präsident der Stiftungsrates der Kliniken Valens.

Zwei Standorte in St.Gallen werden überprüft

Grosse Veränderungen soll die Übernahme in einem ersten Schritt nicht mit sich bringen, die Klinik in Gais soll wie bis anhin geführt werden. Allerdings haben sowohl die Klinik Gais wie auch die Kliniken Valens einen Standort in St.Gallen. «Der Witz ist, dass die beiden nur 150 Meter auseinander liegen. Daher muss man sich für die Zukunft die Frage stellen, ob es hier nicht Sinn macht, die beiden Büros zusammen zu legen», sagt Til Hornung gegenüber FM1Today. Vorläufig bleibt aber auch hier alles beim Alten.

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 21. Oktober 2019 14:59
aktualisiert: 21. Oktober 2019 14:59