Liechtenstein hatte ruhigen Lawinenwinter

Fabienne Engbers, 2. Mai 2017, 13:03 Uhr
Archivbild Lawinengefahr
Archivbild Lawinengefahr
© APA/BARBARA GINDL
Diesen Winter hatte der Liechtensteiner Lawinendienst nicht viel zu tun. Der wenige Schnee hat dazu geführt, dass es nun sehr wenige kritische Tage mit erhöhter Lawinengefahr gab. Es gab weder Sach- noch Personenschäden.

Der hinterste Teil des Wintersportgebietes in Malbun musste diesen Winter nur zwei Mal wegen Lawinengefahr gesperrt werden, teilte der Liechtensteiner Lawinendienst in einer Mitteilung mit.

Die Neuschneemenge vom 1.11.16 bis zum 30.4.17 lag bei 5,9 Metern. Dies ist zwar mehr als im Vorjahr, liegt aber dennoch deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt von 6,6 Metern. Ausserdem habe diesen Winter lediglich während 123 Tagen eine Schneedecke gelegen. Im Vorjahr waren 114 Tage gemessen worden, dies war der tiefste Wert seit Messbegin im Jahre 1972.

Diesen Winter gab es keine Lawinen im Liechtenstein, welche Sachschaden anrichteten. Auch Personen kamen keine zu Schaden.

Fabienne Engbers
Quelle: red/Sda
veröffentlicht: 2. Mai 2017 13:02
aktualisiert: 2. Mai 2017 13:03