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Strassenumfrage

Lockdown für Ungeimpfte in Österreich: «Man kann niemanden zur Impfung zwingen»

15. November 2021, 16:09 Uhr
In Österreich gilt im Kampf gegen die vierte Welle der Corona-Pandemie seit Mitternacht ein Lockdown für Ungeimpfte. Wer nicht geimpft oder genesen ist, darf nur noch aus zwingenden Gründen sein Zuhause verlassen. Die Meinungen über diese Verschärfungen gehen auf den Strassen Österreichs auseinander.
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Quelle: CH Media Video Unit / TeleZüri / TVO / Melissa Schumacher

Österreich greift im Kampf gegen die neuerlich steigenden Fallzahlen hart durch: Seit Montag gilt ein Lockdown für Ungeimpfte. Wer noch nicht immunisiert ist, darf nur noch aus dem Haus, wenn er oder sie einkaufen, zum Arzt oder zur Arbeit geht. Auch für Touristen zieht die Massnahme Folgen nach sich. TVO hat sich auf den Vorarlberger Strassen umgehört und die Bevölkerung nach ihrer Meinung zur Verschärfung befragt – die Ansichten divergieren dabei wenig überraschend stark.

«Ich finde, man muss etwas für die Allgemeinheit tun, also muss sich jeder impfen lassen. Aber man kann es natürlich nicht erzwingen», sagt ein Mann beispielsweise. Und ein anderer ergänzt: «Es muss jeder für sich selbst entscheiden, aber ich halte das 2-G für gut.»

Eine junge Frau sieht es anders: «Wenn sich jemand regelmässig testet und beweisen kann, dass er gesund ist, finde ich, sollte das auch belohnt werden. Alle in einen Topf zu werfen, geht nicht.»

Die Massnahme der Regierung gilt zunächst für zehn Tage. Bei Verstössen drohen hohe Bussen von bis zu 1450 Euro.

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 15. November 2021 15:39
aktualisiert: 15. November 2021 16:09