Mai war 3 Grad zu kalt

Nina Müller, 1. Juni 2019, 10:57 Uhr
Das Wetter im Mai war zu kalt.
Das Wetter im Mai war zu kalt.
© Keystone
Der Mai war drei Grad zu kalt, was wenig verwundert nach den regnerischen Wochen. Vor allem in der Ostschweiz war es nass.

Wer sich in St.Gallen anfangs Mai auf sommerliche Tage freute, wurde mit dem Neuschnee, der am ersten Maiwochenende gefallen ist, bitter enttäuscht. Die 19 Zentimeter Neuschnee am 4. und 5. Mai waren ein Rekord für den Monat Mai.

Auch die Niederschläge waren vergangenen Monat überdurchschnittlich, berichtet MeteoNews. Auf dem Säntis fiel mehr als doppelt soviel Niederschlag wie in einem durchschnittlichen Mai. Vor allem die Niederschläge zwischen dem 20. und 22. Mai waren beachtlich, teilweise fielen innerhalb von 48 Stunden mehr als 100 Liter Regen auf den Quadratmeter. Die Bäche und Flüsse führten aussergewöhnlich viel Wasser, grössere Überschwemmungen blieben jedoch aus, die Thur trat im Toggenburg teilweise über die Ufer.

Auf der Alpennordseite gab es vergangenen Monat keinen einzigen Sommertag (Temperaturen über 25 Grad). Im Alpstein kann es wegen der hohen Schneemengen auch immer wieder Lawinen geben. In der Ostschweiz war es im Mai zwei bis drei Grad zu kalt. Dank dem Hoch Pia startet der Juni aber sommerlich. Erst am Montagnachmittag dürfte das Gewitterrisiko etwas ansteigen.

Nina Müller
Quelle: red.
veröffentlicht: 1. Juni 2019 09:43
aktualisiert: 1. Juni 2019 10:57