Anzeige
Littering

Masken im See: Rapperswil-Jona kämpft gegen Schmutzfinken

12. Juli 2021, 10:17 Uhr
Take-Away-Verpackungen im Park und Schutzmasken im See: In Rapperswil-Jona wird derzeit gelittert, was das Zeug hält. Jetzt reagiert die Stadt. Die Schmutzfinken sollen mit Sensibilisierungsmassnahmen auf den Weg der Tugend gebracht werden.
Rapperswil hat ein Littering-Problem: Sowohl Seeufer als auch Altstadt sind betroffen. (Archiv)
© Tagblatt/Claudia Schildknecht

Was zuletzt in St.Gallen für Missmut gesorgt hat, ist nun auch in Rapperswil-Jona ein Problem: Seit die Temperaturen höher und die Einschränkungen weniger geworden sind, sind die Abfallberge an öffentlichen Plätzen gewachsen. Sowohl am Seeufer, in den Altstadtgassen als auch auf Waldlichtungen habe Littering während der Pandemie zugenommen, schreibt die Stadt Rapperswil-Jona in einer Medienmitteilung.

«Zeit, dass wir der Umwelt wieder Sorge tragen»

Nun geht die Stadt das Problem an. Mit einer bewährten Massnahme: Während mehrerer Tage sollen Botschafterinnen und Botschafter der Interessensgemeinschaft saubere Umwelt (IGSU) die Menschen in Rapperswil sensibilisieren.

Peter Lanz, Umweltbeauftragter der Stadt, sagt: «Wir setzen bereits seit mehreren Jahren auf die IGSU-Botschafter-Teams. Momentan ist ihr Engagement wertvoller denn je, weil das Littering vielerorts zugenommen hat. Es wird Zeit, dass wir der Umwelt wieder mehr Sorge tragen.»

Die Botschafter sollen die Menschen auf freundliche und humorvolle Weise zu korrektem Entsorgen animieren.

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 12. Juli 2021 10:01
aktualisiert: 12. Juli 2021 10:17