Liechtenstein

Mehrere hunderttausend Franken verloren: Frau fällt auf Krypto-Betrug rein

17. Juni 2022, 15:07 Uhr
Im Fürstentum Liechtenstein ist eine Frau Opfer von Krypto-Betrügern geworden. Sie überwies ihnen in den letzten Monaten mehrere hunderttausend Franken. Die Landespolizei warnt vor solchen Betrugsmaschen.
Die Betrüger animieren zu Investitionen in beispielsweise Kryptowährungen. (Symbolbild)
© Keystone

Im Fürstentum Liechtenstein treiben Online-Anlagebetrüger ihr Unwesen. Dies teilt die Landespolizei am Freitag mit. Sie warnt vor der Betrugsmasche.

Gemäss Polizei habe eine in Liechtenstein wohnhafte Frau in den vergangenen drei Monaten mehrere hunderttausend Franken für vermeintliche Investitionen in Kryptowährungen und andere Anlagen auf Online-Plattformen überwiesen. Doch dabei ging sie Betrügern auf den Leim und wurde Opfer des Online-Anlagebetrugs.  

Bei dieser Form des Betrugs werden die Opfer durch Werbeanzeigen, attraktiv und professionell gestaltete Webseiten oder aber auch aktiv durch angebliche Anlageberater vorwiegend telefonisch oder per E-Mail zu Investitionen animiert. Dabei werden neuartige Anlageformen wie Kryptowährungen angeboten, die auch in Krisenzeiten hohe Renditen innerhalb kurzer Zeit versprechen. Die Täter seien laut Polizei am Telefon sehr beharrlich, rufen mehrmals an und würden massiven Druck aufbauen. Bei Rückfragen zur Auszahlung des Gewinns werden die Opfer hingehalten und durch immer neue Ausreden vertröstet. In Einzelfällen könne es vorkommen, dass kleinere «Gewinne» ausbezahlt würden, um so das Vertrauen des Opfers zu gewinnen. Werden dann grössere Summen investiert, bricht der Kontakt ab und das Geld ist verloren.

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 17. Juni 2022 15:07
aktualisiert: 17. Juni 2022 15:07
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