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Monsterstau nach Unfall auf der A13

Stephanie Martina, 17. Mai 2017, 21:56 Uhr
Ein 80-jähriger Autofahrer ist am Mittwoch auf der A13 bei Trimmis mit seinem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn geraten. Dort stiess er mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. Wegen des Unfalls mussten Autofahrer Wartezeiten von über drei Stunden hinnehmen.
Vor Chur geht gar nichts mehr, die Autolenker brauchen viel Geduld.
© Todayreporter

Gemäss Polizeiangaben fuhr der Senior kurz nach 16.30 Uhr von Chur Nord kommend über die Nordspur der A13 Richtung Zizers. Auf der Höhe von Trimmis geriet das Auto auf die Gegenfahrbahnen und kollidierte dort seitlich-frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug.

Danach kollidierte ein ebenfalls in Richtung Norden fahrender Personenwagenlenker mit der deformierten Mittelleitplanke. Auf der Südspur stiess ein weiterer Fahrzeuglenker mit einem beschädigten Aufpralldämpfer zusammen. Der verletzte 80-jährige Lenker wurde ins Kantonspital Graubünden nach Chur gebracht. Alle anderen Beteiligten blieben unverletzt. «Es grenzt an ein Wunder, dass nicht mehr passiert ist», sagt Markus Walser, Mediensprecher der Kantonspolizei Graubünden.

Ein 80-Jähriger kollidierte im Baustellenbereich mit einem entgegenkommenden Fahrzeug
© Kantonspolizei Graubünden

Die Mittelleitplanke wurde derart deformiert, dass die Autobahn in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden musste. Der gesamte Verkehr wurde während mehreren Stunden über die Kantonsstrasse umgeleitet. Es entstanden im ganzen Churer Rheintal erhebliche Verkehrsbehinderungen. Erst kurz vor 21 Uhr hatten die Autofahrenden endlich wieder freie Fahrt.

Fahrzeuge soweit das Auge reicht. (Bild: Todayreporter)
© Screenshot TomTom/mydrive

Stephanie Martina
Quelle: SDA/red
veröffentlicht: 17. Mai 2017 17:19
aktualisiert: 17. Mai 2017 21:56