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Murmi steht vor seinem TV-Comeback

Angela Mueller, 29. März 2019, 09:54 Uhr
«Murmi» war bis 2012 der TV-Kinderliebling im Ostschweizer Fernsehen TVO. Nach jahrelanger Pause plant nun sein Erfinder Thomy Widmer ein Comeback. Doch dafür braucht er Geld.

Das kuschlige Riesenmurmeltier mit dem orangen Fell und der Fistelstimme hat zusammen mit Reporter Geri S.Gwonder von 1998 bis 2012 die Welt entdeckt und Gross und Klein auf seine Abenteuer mitgenommen. In seinen besten Zeiten waren «Murmi» und sein Begleiter auf 14 Regional-TV-Stationen zu sehen. Im Aargau, in Basel, Bern, in der Ost- und Zentralschweiz. Doch nach 1000 Sendungen in über zehn Jahren wurde die Produktion eingestellt, nachdem ein Sponsor abgesprungen war. Das soll sich nun ändern. «Murmi ist für mich eine Herzens-Angelegenheit», sagt Thomy Widmer (56).

Murmi wurde zur Kult-Figur

«Angefangen hatte alles an einem Winterabend im Februar 1998», sagt der Aargauer. Damals sei er auf die Idee von Murmi gekommen. Zuerst stellte er diese erfolglos beim Regionalsender Tele M1 vor. Erst als der nationale Sender mit SF2 ganz auf Kinder setzte, erhielt Murmi seine grosse Chance bei den Regional-Sendern.

 

 

«Die Sendung schlug, auch wegen der vielen Wiederholungen, wie eine Bombe ein und begeisterte jung und alt. Murmi wurde zur Kult-Figur», sagt Widmer. Murmi gewann einst auch den Fernsehpreis Aargau-Solothurn.

Bald auch auf TVO wieder zu sehen

Widmer möchte alles daransetzen, an seine alten Erfolge anzuknüpfen. «Sendeplätze bei TVO, Tele 1 (Innerschweiz) und Channel 55 sind zugesichert, doch finanzieren muss ich die neuen Staffeln selbst – wie früher, als ich mit Murmi angefangen habe.»

Startkapital via Crowdfounding gesucht

Das Startkapital für die ersten zwei Monate – danach soll die Sendung selbsttragend sein –  und das Geld für ein neues Murmi-Kostüm und ein neues Murmi-Studio will Thomy Widmer mittels Crowdfunding zusammenbringen. Auf der Plattform 100-days.net sollen innert 100 Tagen 50'000 Franken zusammenkommen.

(red.)

 

 

Angela Mueller
veröffentlicht: 28. März 2019 16:05
aktualisiert: 29. März 2019 09:54