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Ostschweiz

Nach Diebstahl von Bienenvölkern: Wer sind die Täter?

2. Juni 2021, 08:49 Uhr
Seit Anfang Jahr wurden in den Kantonen St.Gallen und Thurgau bereits vier Bienen-Diebstähle gemeldet. (Symbolbild)
© Getty Images
Vor wenigen Wochen wurden in Schänis 20 Bienenvölker im Wert von 10'000 Franken gestohlen. Es ist nicht der einzige Bienen-Diebstahl in der Ostschweiz dieses Jahr. Doch wer bedient sich an Bienenkästen? Die Polizei und der Imkerverband klären auf.

Der Bienen-Diebstahl in Schänis war dieses Jahr nicht der erste dieser Art. Im Kanton St.Gallen wurden bereits zwei weitere Fälle gemeldet, im Kanton Thurgau einer, wie das «St.Galler Tagblatt» schreibt.

Das Aufklären eines solchen Diebstahls gestaltet sich laut Polizei schwierig. «Die Zuordnung einer gestohlenen Biene zu einem Tatbestand ist im Nachhinein so gut wie unmöglich», sagt Florian Schneider, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen. Die Polizei vermute, dass die Täter genau gewusst hatten, was sie tun.

Der Imkerverband St.Gallen-Appenzell hat eine Vermutung, wieso jemand eine solche Tat begeht. Durch falschen Milbenbehandlung oder Futtermangel würden die Bienen über den Winter sterben. Passiert dies und es müssen neue Bienen her, könne das ganz schön teuer werden. Ein Griff in fremde Bienenstöcke liege dann manchmal nahe. «Seriöse Imkerinnen und Imker würden so etwas aber nicht tun.»

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 2. Juni 2021 06:39
aktualisiert: 2. Juni 2021 08:49