Appenzell Innerrhoden

Nach tödlichen Abstürzen: So soll der Alpstein sicherer werden

Sven Lenzi, 5. August 2022, 15:38 Uhr
Fünf tödliche Abstürze im Alpstein in den letzten sechs Wochen sorgten für Schlagzeilen. Die Diskussionen über dringend nötige Massnahmen nach den Unfällen laufen auf Hochtouren – jetzt bringt Appenzellerland Tourismus eine neue Idee ins Spiel.
Die tödlichen Bergunfälle haben sich in der Schweiz in den letzten 10 Jahren verdoppelt.
© Keystone

Die Ursachen der tödlichen Abstürze im Gebiet um den Äscher sind zwar noch nicht geklärt, für viele Experten ist aber bereits jetzt klar: Die Sicherheit im Alpstein muss angepasst werden. Gemäss Appenzellerland Tourismus kann dieses Ziel beispielsweise durch den Einsatz von sogenannten «Ranger» erreicht werden, wie Geschäftsführer Guido Buob gegenüber TVO bestätigt.

Bereits vor zwei Jahren stand der Einsatz von Rangern im Raum, damals aber im Zuge des Abfallproblems im Alpstein. Weil sich das Problem von selbst gelöst hat, wurde die Idee wieder verworfen. Jetzt wird die Idee aber wieder aktuell, die Ranger sollen mit ihrer Expertise Berggängerinnen und Berggänger unterstützen, die im Alpstein unterwegs sind. So würden sie beispielsweise Wanderer auf den richtigen Weg führen oder auf unzureichendes Schuhwerk hinweisen.

In den nächsten Tagen soll die ursprüngliche Ranger-Idee überarbeitet und auf die aktuelle Wanderthematik angepasst werden.

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 5. August 2022 16:41
aktualisiert: 5. August 2022 16:41
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