«Nachher beerdigen wir die Fasnacht»

Raphael Rohner, 5. März 2017, 19:48 Uhr
Am Sonntag ging die Fasnacht in Trübbach mit einem bunten und fröhlichen Umzug zu Ende. 33 Fasnachtsgruppen nahmen daran teil und erschreckten, erfreuten und unterhielten die Besucher des Umzugs.

Mit einem lauten Knall übersäht die Konfettikanone jeden, der am Strassenrand steht und die Wagen und die Gruppen bewundert. Doch auch sonst kommt man nicht drum herum, mit den bunten Papierschnipseln in Berührung zu kommen. Hexen, Teufel und Affen seifen die Leute ein, die den Anschein machen, noch zu wenig nach Fasnacht auszusehen. «Ich besuche den Umzug fast jedes Jahr mit meinen Kindern. Sie freuen sich immer sehr darauf und ich habe auch meinen Spass. Ich finde ihn schön, weil er speziell und klein ist und es hat Wagen, die man sonst im Sarganserland nicht sieht. Ausserdem ist es ein schöner Abschluss der Fasnachtssaison», sagt Dani Good aus Sargans.

Es ist der letzte Umzug in Trübbach für diese Fasnachtssaison, was eingige froh stimmt, anderen aber schier die Tränen in die Augen treibt. «Wir sind sehr zufrieden mit dem diesjährigen Umzug. Heute Morgen hat es noch geschneit, jetzt hatten wir aber das beste Wetter», sagt Rolf Hobi, Präsident der Wartauer Fasnacht und Obernarr «Rölfli».

Rund 3500 Besucherinnen und Besucher kommen jedes Jahr an den Umzug in Trübbach. Ist dieser einmal fertig wird der beste Wagen prämiert und im Festzelt spielen verschiedene Guggen weiter. «Nachher beerdigen wir die Fasnacht zu Trauerklängen. Das wird oftmals ziemlich emotional und beim einen oder anderen fliessen da schon mal Tränen», sagt Hobi.

Raphael Rohner
Quelle: Stefanie Rohner
veröffentlicht: 5. März 2017 19:48
aktualisiert: 5. März 2017 19:48