«Neues Jahr startet mit Horror-Szenario»

Fabienne Engbers, 4. Januar 2017, 08:10 Uhr
Die Schiesserei in Rehetobel verlangte der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden und allen Einsatzkräften vor Ort vieles ab. Den ganzen Tag über waren sie im Einsatz und standen unter Hochspannung. Auch der Polizeikommandant sagt, das sei einer der schlimmsten Tage in seiner Karriere.

«Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden ist mit einem Worst-Case-Szenario ins neue Jahr gestartet.» So beginnt Polizeikommandant Reto Cavelti gestern die Medienkonferenz, an der die Polizei über die Hintergründe der Tat in Rehetobel informiert.

«Das schlimmste, das man sich vorstellen kann»

«Es sei ein anstrengender Tag und ein sehr intensiver Einsatz gewesen», sagt der Polizeikommandant weiter. «Es ist das schlimmste was man sich als Polizeikommandant vorstellen kann, wenn zwei Kollegen bei einem Einsatz schwer verletzt wurden und einer davon mit seinem Leben ringt», sagt Reto Cavelti sichtlich mitgenommen.

Der Fall soll professionell zu Ende gebracht werden

Trotz der anstrengenden vergangenen Stunden will der Polizeikommandant «die Sicherheit im Kanton aufrecht erhalten und den Fall professionell zum Abschluss bringen».

Der verletzte Polizist schwebt weiterhin in Lebensgefahr

Der 29-jährige Polizist, der beim gestrigen Einsatz direkt ins Herz getroffen wurde, befindet sich auch heute noch in einem kritischen Zustand. Wir werden weiter über seinen Gesundheitszustand informieren.

Fabienne Engbers
Quelle: enf
veröffentlicht: 4. Januar 2017 08:02
aktualisiert: 4. Januar 2017 08:10