Tierleid

Ostschweizer Schlachtbetriebe erhalten Rüffel

16. Januar 2020, 07:14 Uhr
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Quelle: TVO

Der Bund hat in der ganzen Schweiz Schlachthöfe kontrolliert, viele von ihnen schneiden schlecht ab. Die Kantone sollen ihnen jetzt besser auf die Finger schauen. 

Immer wieder kommt es vor, dass die Schweine zu wenig betäubt sind und bei der Schlachtung unnötig leiden. Auch bei vielen Rinder vergeht zwischen der Betäubung und Ausblutung zu viel Zeit. Vor allem bei kleineren Schlachthöfen fehlt fast immer die Kontrolle. Das zeigt die Analyse vom Bundesamt für Veterinärwesen. Sie haben 67 Schlachthöfe, darunter fünf in St.Gallen, unter die Lupe genommen. 

Laut dem stellvertretenden Kantonstierarzt Stefan Siegmann, hat ein Betrieb gegen das Tierschutzgesetz verstossen. «Teilweise waren es administrative Mängel. Es gab aber auch Mängel im Zusammenhang mit der Verarbeitung des Tiers und dem Tierschutz», sagt er gegenüber TVO. Ein Tier musste zu lange auf seine Betäubung warten. Das Veterinäramt ist jetzt verpflichtet, diesem Betrieb genauer auf die Finger zu schauen. 

(sk/TVO)

Quelle: TVO
veröffentlicht: 15. Januar 2020 21:18
aktualisiert: 16. Januar 2020 07:14