Pfanne brannte in der Mensaküche

Dumeni Casaulta, 27. September 2018, 15:59 Uhr
Die Fachhochschule St.Gallen ist am Donnerstagvormittag wegen eines kleineren Küchenbrandes evakuiert worden. Rund 1000 Professoren und Studierende mussten das Gebäude zwischenzeitlich verlassen.

Der kleine Brand ist in der Küche ausgebrochen und war von der Feuerwehr sehr schnell gelöscht worden. «Der Brandalarm ist um 9.37 Uhr ausgelöst worden», sagt Dionys Widmer, Mediensprecher der Stadtpolizei St.Gallen. Bereits um 10 Uhr konnte die Feuerwehr Entwarnung und das Gebäude wieder frei geben. Es handelte sich um einen Pfannenbrand.

Wegen der Rauchentwicklung wurden die Sprinkleranlage und der Evakuierungsalarm automatisch ausgelöst. Wie hoch der Schaden, der sowohl durch das Feuer, wie auch durch die Sprinkleranlage verursacht wurde ist noch nicht klar. «Bereits am Morgen war eine erste Versicherungsexpertin vor Ort, weitere werden noch erwartet», sagt Christian Jauslin, Sprecher der Fachhochschule St.Gallen.

Eine Bratwurst mit Bürli offeriert

Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr musste Rauch aus dem Gebäude blasen. «Es stinkt im ganzen Gebäude», sagt die Studierende am Morgen. Während der Vorlesung sei plötzlich eine Durchsage gekommen, dass das Gebäude zu evakuieren sei. Die Evakuierung sei ohne Probleme über die Bühne gegangen.

Die Mensa war nach dem Brand nicht mehr funktionstüchtig. «Das Restaurant offeriert uns dafür eine Bratwurst mit Bürli», sagte eine Studierende kurz vor dem Mittag gegenüber FM1Today. Vor dem Wurststand bildete sich eine lange Schlange.

Mensa bleibt für ein paar Tage geschlossen

Auch am Freitag müssen die Studierenden in Sachen Verpflegung mit einer Zwischenlösung rechnen, die Migros, die die Mensa betreibt, wird darum besorgt sein. «Wir hoffen auf eine Wiedereröffnung in der ersten Hälfte der kommenden Woche», sagt Jauslin.

 

Dumeni Casaulta
Quelle: red.
veröffentlicht: 27. September 2018 10:12
aktualisiert: 27. September 2018 15:59