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«Pimp dein Haus» in Wattwil

Stefanie Rohner, 8. Februar 2018, 14:40 Uhr
Der Verein: Alois Gunzenreiner, Marc Bohnenblust, Florian Weber, Gregor Menzi, Roger Meier, Ruth Iseli, Kathrin Ott und Andrea Hartmann.
© zVg
Was tun, um die Inhaber von Geschäften dazu zu bringen, ihre Häuser und Fassaden zu renovieren? Der Verein «Zentrum Wattwil» lockt mit zehn Mal 2000 Franken, die sie den Besitzern an die Renovation auszahlen wollen.

Wattwil ist im Wandel. Der Strassenraum Bahnhof und Poststrasse sowie die Sanierung des Thuruferraums wird dem Zentrum ein neues, frisches Erscheinungsbild geben. Da soll natürlich auch die Einkaufsstrasse ein gutes Bild abgeben.

Der Verein «Zentrum Wattwil» hat sich zum Ziel gesetzt, das Zentrum so mitzugestalten, dass man sich dort wohlfühlt und verweilen möchte. «Ist die Umfahrungsstrasse fertiggestellt, fahren Autos nur noch nach Wattwil, wenn sie dort hin müssen. Daher wollen wir ein attraktives Zentrum bieten», sagt Marc Bohnenblust, Geschäftsführer des Vereins «Zentrum Wattwil».

Die Besucherinnen und Besucher sollen von Wattwil einen begeisterten Gesamteindruck haben. Dieser, so schreibt der Verein, beginne aber eben nicht beim Bahnhof, sondern mit dem Strassenbild an der Ricken-, Ebnater- und Wilenstrasse.

So wirbt der Verein für die Aktion. Bild: zVg

Der Verein «Zentrum Wattwil» ruft die Ladenbesitzer deshalb dazu auf, ihre Geschäfte aufzufrischen, zumindest äusserlich. Um einen Anreiz dazu zu liefern, möchte der Verein mit dem Projekt «Pimp dein Haus» zehn Mal 2000 Franken an jene auszahlen, die ihre Liegenschaft an der Ricken-, Wiler-, Ebnater-, Post- oder Bahnhofsstrasse renovieren.

Auf der Website des Vereins können Geschäftsinhaber und Liegenschaftsbesitzer einen Antrag dafür stellen. «Bislang haben wir noch keine Anfragen erhalten. Aber dieses Projekt ist auch noch brandneu», sagt Bohnenblust. Um von diesem Zustupf zu profitieren, müssen die Inhaber der Liegenschaften Mitglied des Vereins sein.

Die Idee von Pimp dein Haus sei bei denjenigen, die davon gehört haben, gut angekommen. «Wenn die Aktion erfolgreich verläuft, dann führen wir sie womöglich im nächsten Jahr noch einmal durch», sagt Bohnenblust. Die nötigen 20'000 Franken für die Aktion kann der Verein durch Mitgliederbeiträge, Sponsoren und den Gemeindebeitrag finanzieren.

Stefanie Rohner
Quelle: str
veröffentlicht: 8. Februar 2018 14:40
aktualisiert: 8. Februar 2018 14:40