Rapperswil-Jona verzichtet auf Mobility Pricing

René Rödiger, 25. Januar 2017, 09:32 Uhr
Bundesrätin Doris Leuthard informierte 2015 über das Pilotprojekt.
Bundesrätin Doris Leuthard informierte 2015 über das Pilotprojekt.
© KEYSTONE/Peter Schneider
Rapperswil-Jona wird nicht am Pilotprojekt zu Mobility Pricing mitmachen. Das hat der Stadtrat entschieden. Beim Mobility Pricing hätte künftig mehr bezahlen müssen, wer zu Spitzenzeiten Strassen benützt.

Wie kommt man gegen die überlasteten öffentlichen Verkehrsmittel und verstopften Strassen zu Spitzenzeiten an? Eine mögliche Lösung wäre Mobility Pricing. Der Bundesrat will dazu Pilotprojekte in verschiedenen Städten durchführen. Wer zu Spitzenzeiten die öV oder Strassen benützt, soll mehr bezahlen.

Der Stadtrat von Rapperswil-Jona hat nun entschieden, sich vorläufig nicht an einem solchen Versuch zu beteiligen. «Die Stossrichtung des Konzepts wird grundsätzlich als interessant betrachtet», heisst es in einer Mitteilung. Derzeit laufe jedoch noch das Projekt Mobilitätszukunft. Deshalb sei es sachgerecht, auf das Pilotprojekt Mobility Pricing zu verzichten.

René Rödiger
Quelle: red.
veröffentlicht: 25. Januar 2017 09:31
aktualisiert: 25. Januar 2017 09:32