Rennauto rollt 14-Jährigem über Fuss

Stephanie Martina, 2. Mai 2017, 16:56 Uhr
Den meisten Besuchern der Tuning World in Friedrichshafen werden wohl die schnellen Autos und die schönen Frauen in Erinnerung bleiben. Ein 14-Jähriger wird sich aber vermutlich eher daran erinnern, dass ihm auf der Rennstrecke ein Auto über den Fuss gerollt ist.

Am Sonntagmorgen fuhr ein Lenker bei der Fahrt auf die Rennstrecke im Aussenbereich über den Fuss eines 14-Jährigen, der am Fahrbahnrand stand. Der Jugendliche musste mit Verdacht auf eine Gelenksfraktur in eine Klinik eingeliefert werden.

3263 Lenker zu schnell unterwegs

Abseits der Tuning World Bodensee kam es laut einer Mitteilung des Polizeipräsidiums Konstanz noch zu weiteren Vorfällen. So wurden etwa von Freitag bis Montag auf den Zufahrtswegen zur Tuning World - mit Schwerpunkt auf der A81 bei der Immensitzbrücke und auf der B31 - Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. An diesen vier Tagen mussten insgesamt 3263 Geschwindigkeitsverstösse registriert werden. Davon waren 564 Verkehrsteilnehmer so schnell unterwegs, dass sie mit einem Fahrverbot rechnen müssen. Rund 20 Prozent der Beanstandungen dürften anreisenden Besucher der Tuning World zuzurechnen sein.

Illegale Autorennen wurden nicht festgestellt, teilt die Polizei mit. Auch mussten bei Kontrollen nur rund zehn Fahrzeuge wegen geringfügiger Mängel beanstandet werden. Zu einer Ausserbetriebsetzung eines Fahrzeugs kam es nicht.

Lärm auf Campingplatz

Am Samstagabend haben einige Personen auf einem Campingplatz der Neuen Messe einen «Burn Out» veranstaltet. Weil sie dabei ihre Reifen rauchen liessen und Lärm verursachten, wurden mehrere Personen vom Sicherheitsdienst gegen 20.30 Uhr aufgefordert, den Zeltplatz zu unterlassen. Darauf verhielt sich die aus rund zehn Personen bestehende Gruppe uneinsichtig und aggressiv, weshalb die Polizei mit mehreren Streifen anrücken musste. Auch ihnen gegenüber zeigten sie sich zunächst unkooperativ und kamen einem erteilten Platzverweis nur zögerlich nach. Ein 25-Jähriger musste kurzzeitig in Gewahrsam genommen werden, da er die Angabe seiner Personalien verweigerte.

Stephanie Martina
Quelle: red.
veröffentlicht: 2. Mai 2017 15:41
aktualisiert: 2. Mai 2017 16:56