Schiffe können nicht anlegen

Lara Abderhalden, 20. Juni 2016, 10:20 Uhr
Facebook/Schweizerische Bodensee Schifffahrt
Facebook/Schweizerische Bodensee Schifffahrt
Der Pegelstand des Bodensees ist zwei bis drei weitere Zentimeter gestiegen. Der Höchststand wird jedoch erst in der Nacht auf Dienstag erwartet. Dennoch hat das viele Wasser Auswirkungen auf die Schifffahrt.

"Die Vorbereitungsarbeiten haben sich ausbezahlt", sagt Marco Baumann vom Amt für Umwelt. Die Bevölkerung sei sich an Hochwasser gewöhnt und habe die entsprechenden Massnahmen ergriffen.

Anders sieht es bei der Schweizerischen Bodensee Schifffahrt aus. "Im Moment können wir einige Hafen nicht anfahren", sagt  Oberkapitän Erich Hefti. In Bottighofen sind die Pfosten zum Anlegen zu kurz. "Weitere Einschränkungen gibt es zwischen Rorschach und Rheineck, diese Kurse sind bis auf weiteres eingestellt", dies weil die Stege teilweise unter Wasser stehen und die Leute nicht auf das Schiff einsteigen können.

Im Fernverkehr gibt es bis jetzt noch keine Einschränkungen. Sollte der Wasserpegelstand aber weiter steigen, können die Schiffe irgendwann nicht mehr unter den Brücken durchfahren: "Dafür müsste das Wasser noch um ungefähr 20 Zentimeter steigen."

Davon gehen weder Hefti noch Baumann aus. Mit Regen ist nur noch morgen zu rechnen, ab Mittwoch werden die Temperaturen wieder steigen. "Hat sich das Wetter erst einmal beruhigt, sinkt der Wasserpegelstand ziemlich schnell", sagt Hefti.

Lara Abderhalden
Quelle: red
veröffentlicht: 20. Juni 2016 10:20
aktualisiert: 20. Juni 2016 10:20