Ostschweiz

Schweizweit am zweitmeisten: 2586 Blitze bei Gewitter in St.Gallen

24. Mai 2022, 05:51 Uhr
Ein heftiges Gewitter zog über die Schweiz. Im Rheintal und beim Bodensee hat es am frühen Montagnachmittag zum Teil heftig gestürmt und gehagelt. In Luzern kam es zu Überschwemmungen. Meteonews konnte am frühen Abend Entwarnung geben.
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Quelle: FM1Today/Jessica Kappeler

Sonnensegel einziehen und Balkonpflanzen schützen: Meteonnews warnte am frühen Montagnachmittag vor Gewittern im Raum St.Gallen. «Besonders betroffen war das obere Rheintal bis zum Bodensee und zum Teil auch das Thurgau», hiess es am späten Nachmittag auf Anfrage von FM1Today bei Meteonews.

Dies galt auch für den frühen Montagabend, dann zog nochmals Regengewitter über das FM1-Land. Das Gewitter hat in Luzern solche Wassermassen gebracht, dass die Strassen überschwemmt wurden.

Am Abend kam dann die Entwarnung: «Der Pfuff ist draussen. Jetzt kühlt es langsam ab. In der Nacht kann es noch vereinzelt zu Schauern kommen, die Gewitter sind aber vorbei», so Meteorologe Roger Perret.

Die Bilanz hat es in sich: Der Kanton St.Gallen ist am Montagabend mit 2586 Blitzen schweizweit auf Platz zwei. Nur im Kanton Luzern erhellte sich der Himmel öfter. Appenzell Innerrhoden (1033 Blitze) und Appenzell Ausserrhoden (780 Blitze) landen auf dem 9. und 10. Platz. Der Thurgau nimmt den 11. Platz ein. Auch in Graubünden blitzte es ordentlich: 1298 Male entlud sich die Elektrizität und bringt den Bergkanton auf den 7. Platz.

(saz)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 23. Mai 2022 14:19
aktualisiert: 24. Mai 2022 05:51
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