Silvretta Montafon

Skifahrer bleibt kopfüber im Schnee stecken

19. Januar 2021, 20:46 Uhr
Ein Touren-Skifahrer in Montafon. (Archivbild)
© AP Photo/Matthias Schrader
Im österreichischen Skigebiet Silvretta Montafon waren zwei erfahrene Freeride-Skifahrer abseits der Piste unterwegs. Nach einem Sprung blieb einer der beiden kopfüber im Schnee stecken – die Rettungskräfte konnten ihn befreien.

Zwei erfahrene Freeride-Skifahrer waren am Dienstag im Skigebiet Silvretta Montafon abseits der Piste unterwegs. Am Mittag fuhren sie über einen Hang in der Nähe der Bergstation Novabahn. 

Der jüngere der beiden, ein 39-jähriger Mann, sprang über einen 1,5 Meter hohen Felsen. Als er landete, verlor er gemäss Polizei das Gleichgewicht, stürzte und landete im Tiefschnee. Dabei steckte er mit dem Kopf rund 30 bis 50 Zentimeter im Schnee.

Der Skifahrer konnte sich nicht selbst befreien und seinem Begleiter, einem 42-jähriger Mann, war es nicht möglich aufgrund der Entfernung und der Neigung des Hangs zum Gestürzten zu gelangen – er verständigte die Rettungskräfte. Diese konnten den Mann bergen und reanimieren. 

In kritischem Zustand wurde er mittels Tau mit dem Helikopter ins Spital geflogen. Beide Skifahrer waren mit einem Lawinensuchgerät, Airbag-Rucksack, Schaufel, Sonde und Helm ausgestattet.

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 19. Januar 2021 20:45
aktualisiert: 19. Januar 2021 20:46