So bunt trieben es HSG-Professoren mit Spesen

Christoph Fust, 16. Februar 2019, 19:21 Uhr
Die Spesenabrechnungen bei der Uni St.Gallen verliefen nicht immer korrekt.
© KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER
Das St.Galler Tagblatt hat einen Bericht der kantonalen Finanzkontrolle zum Spesenskandal der Universität St.Gallen veröffentlicht. Barbesuche oder First-Class-Flüge sind nur einige Beispiele dafür, wie gewisse HSG-Institute jahrelang mit Spesen umgegangen sind.

Seit Monaten steht die Universität St.Gallen im Kreuzfeuer der Vorwürfe, unrechtmässig mit Spesen umgegangen zu sein. Nun zeigt ein interner Bericht der kantonalen Finanzkontrolle, welcher dem St.Galler Tagblatt vorliegt, wofür Spesenzahlungen geflossen sind. Für eine Reise nach Berlin wurden beispielsweise über 14'000 Franken bezahlt, ohne Belege und somit ohne Klarheit, wie der hohe Betrag zustande gekommen ist.

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Anderes Beispiele: Vier First-Class- und Business-Class-Flüge, obwohl gemäss Spesenreglement nur Economy-Flüge vergütet werden. Oder Barbesuche ohne Detailbelege. Für etliche andere Bezüge liegen ebenfalls keine Belege vor.

Laut Regierungsrat Stefan Kölliker, St.Galler Bildungschef und Präsident des Universitätsrates, hat die Finanzkontrolle die Spesen an der HSG schon im Jahr 2012 untersucht und damals keine wesentlichen Punkte beanstandet. Den ganzen Artikel gibt es hier.

Christoph Fust
Quelle: red.
veröffentlicht: 16. Februar 2019 09:48
aktualisiert: 16. Februar 2019 19:21