Erlen

So hauste der Todesfahrer von Galgenen

30. November 2019, 06:24 Uhr
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Quelle: CH Media/TVO

Abfall, Dreck und ruinierte sanitäre Anlagen. Der 29-jährige Todesfahrer von Galgenen wurde letztes Jahr aus seiner Einzimmer-Wohnung in Erlen geworfen.

In der Luft lag ein penetranter Gestank nach Abfall und Exkrementen, die Wohnung war voller Unrat und sah aus wie eine Müllhalde. «Ich weiss nicht, wie ein Mensch so leben kann», sagt Guiseppe Vallelonga, der ehemalige Vermieter des Crash-Fahrers, gegenüber Tele Züri.

Völlig verdreckt

Der Todeslenker hatte sein Leben offenbar schon längere Zeit nicht mehr im Griff gehabt. Immer wieder gab es Betreibungen. Die 600 Franken Miete für die Einzimmerwohnung in Erlen hatte offenbar das Sozialamt gezahlt. Als aber die Miete für vier Monate ausblieb, hatte ihm Vermieter Vallelonga gekündigt. Er räumte mit der Hilfe der Polizei die Wohnung. Diese war völlig verdreckt und ruiniert. «Die gesamte Wohnung musste renoviert werden.»

Hausbrand wegen Horrorcrash 

In der Nacht auf Sonntag wurde der St.Galler mit 169 Stundenkilometern bei Galgenen geblitzt, krachte dann mit einem gestohlenen Audi R8 erst in einen Kreisel, von dem aus er in ein Haus geschleudert wurde. Das Auto und das Haus fingen innert Sekunden an zu brennen. Während der Autofahrer starb, blieb die fünfköpfige Familie, die im Haus lebte, unverletzt.

Auto geklaut

Das Unfallauto war in der Nacht auf Sonntag in Amriswil aus einer Lagerhalle gestohlen worden. Die Nummernschilder stammen gemäss der Kantonspolizei Thurgau aus der unmittelbaren Umgebung. 

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 29. November 2019 21:02
aktualisiert: 30. November 2019 06:24