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Statistik

So hoch war die Übersterblichkeit in der Ostschweiz

25. Juni 2021, 08:06 Uhr
Im vergangenen Jahr gab es in allen Ostschweizer Kantonen eine Übersterblichkeit. Ob die vermehrten Todesfälle allerdings mit dem Coronavirus in Zusammenhang stehen, ist nicht abschliessend geklärt, wie das «St.Galler Tagblatt» berichtet.
In der Ostschweiz lag die Sterblichkeit über dem Schweizer Durchschnitt.
© Michel Canonica/St.Galler Tagblatt

In der Schweiz gab es vergangenes Jahr einen Rekordwert von 76'200 Todesfällen, das sind 12,4 Prozent mehr als im Vorjahr (FM1Today berichtete). Davon betroffen sind auch alle Ostschweizer Kantone. So starben in St.Gallen 4767 Personen (2019: 4047), im Thurgau 2253 (2019: 2085), in Appenzell Ausserrhoden 530 (2019: 484) und in Appenzell Innerrhoden 148 (2019: 134), wie das «St.Galler Tagblatt» schreibt.

Damit liegen die Ostschweizer Kantone zwar über dem Schweizer Schnitt, jedoch nicht an der Spitze der Kantone mit der höchsten Übersterblichkeit.

Zu den genauen Ursachen wollen sich die Kantonsärztinnen und Kantonsärzte (noch) nicht äussern, dazu müsse erst eine genaue Analyse gemacht werden. Bei den Todesursachen wird das Coronavirus übrigens nicht auftauchen, das Virus ist lediglich ein Auslöser für beispielsweise Organversagen (FM1Today berichtete).

Wie es in den einzelnen Gemeinden aussieht und wie sehr die Altersheime eine Rolle gespielt haben, kannst du bei unseren Kolleginnen und Kollegen des «St.Galler Tagblatt» nachlesen.

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 25. Juni 2021 06:18
aktualisiert: 25. Juni 2021 08:06