Ostschweiz

Steigende Ansteckungszahlen in der Ostschweiz – Intensivstationen leer

13. September 2020, 07:27 Uhr
Die Coronazahlen in der Schweiz steigen laufend, sogar im Kanton Appenzell Innerrhoden hat es wieder zwei Fälle. Dies, nachdem der Halbkanton monatelang coronafrei war. Trotzdem, auf den Intensivstationen in der Ostschweiz liegen derzeit kaum Coronafälle.
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Quelle: tvo

Seit Donnerstag gibt es gleich zwei neue Fälle in Appenzell Innerrhoden. «Wir haben durchaus ein Szenario, was zu tun ist, falls die Fälle weiter steigen», sagt Gesundheitsdirektorin Monika Rüegg Bless. Dazu gehört auch der Ausbau der Intensivbetten im Spital.

Doch ein Blick auf die Hospitalisierungssituation in der Region zeigt, die Situation ist alles andere als angespannt. Zurzeit liegen in der Region nur gerade vier Personen wegen Corona auf einer Intensivstation, berichtet TVO. «Seit der Lockerung ist die Situation sehr stabil», sagt Philipp Lutz, Sprecher des Kantonspitals St.Gallen. Zurzeit befinden sich hier vier Personen wegen Covid-19 in Spitalpflege.

Doch St.Gallen könnte bei Bedarf die Corona-Bettenzahl für Covid-19-Erkrankte von 75 auf 150 vergrössern und auch die Beatmungsplätze von 36 auf maximal 56 hochfahren.

Zurzeit ist dies nicht nötig. Allerdings steigen die Ansteckungen im Kanton St.Gallen wieder stärker an und auch die Grippe-Saison dürfte für zusätzliche Spitaleinweisungen sorgen.

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 11. September 2020 21:21
aktualisiert: 13. September 2020 07:27
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