Gemeindefinanzen

2019 machten die St. Galler Gemeinden 137 Millionen Gewinn

14. Dezember 2020, 11:16 Uhr
Die Stadt St. Gallen gehört zu den Gemeinden, die 2019 noch mit dem alten Rechnungsmodell arbeiteten. 72 Kommunen haben bereits umgestellt. (Symbolbild)
© KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER
Fast alle St. Galler Gemeinden - 70 von 77 - haben 2019 einen Ertragsüberschuss ausgewiesen. Zählt man die positiven Rechnungsabschlüsse zusammen, ergibt dies ein Plus von 137 Millionen Franken.

Vergleiche der finanziellen Situation der St. Galler Gemeinden mit den Vorjahren sind nur beschränkt möglich. Der Grund: Immer mehr Kommunen stellten ihre Rechnungslegung auf ein neues Modell um. 2018 waren es 11, im letzten Jahr 61 Gemeinden. Bei den restlichen fünf Verwaltungen ist eine schrittweise Umstellung bis 2022 vorgesehen.

Die Veränderungen wirken sich vor allem auf die Bewertungs- und Verbuchungsvorgaben aus. Deshalb gibt es für 2019 zwei unterschiedliche Finanzstatistiken: Danach wiesen sechs der 72 Gemeinden, die nach dem neuen Rechnungsmodell verbuchten, ein negatives operatives Ergebnis aus. Bei den Kommunen, die mit dem früheren System arbeiteten, gab es lediglich für die Stadt St. Gallen rote Zahlen in der Rechnung.

Quelle: sda
veröffentlicht: 14. Dezember 2020 11:16
aktualisiert: 14. Dezember 2020 11:16