40 Prozent stimmen per E-Voting ab

Leila Akbarzada, 21. September 2017, 07:45 Uhr
E-Voting stösst auf Interesse bei den St.Gallerinnen und St.Gallern.
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Elektronisch abstimmen, das ist in vier St.Galler Gemeinden erstmals möglich für die Abstimmung vom 24. September. Das E-Voting hat offenbar Interesse geweckt: 40 Prozent der bisher abgegebenen Stimmen in den betreffenden Gemeinden wurden per E-Voting eingereicht. Bei den Auslandschweizern sind es sogar 60 Prozent.

«Das ist sehr erfreulich», sagt Benedikt van Spyk von der Staatskanzlei St.Gallen gegenüber dem «Regionaljournal». Er ist für das E-Voting-Pilotprojekt im Kanton St.Gallen zuständig. «Ob das nun Wähler sind, die einfach den Kanal von brieflich auf elektronisch wechseln, oder ob das E-Voting tatsächlich mehr Leute mobilisiert, das können wir im Moment noch nicht sagen», erläutert er. Das werde nach der Abstimmung statistisch ausgewertet.

Bisher sei es in keiner Gemeinde zu Problemen gekommen. Van Spyk hat laut «Regionaljournal» mit mehr Support-Anfragen gerechnet. Und habe er viele positive Rückmeldungen erhalten. Das bestätigen auch die Gemeinden, wie das «Regionaljournal» schreibt.

In den Gemeinden Goldach, Kirchberg, Rapperswil-Jona und Vilters-Wangs können die Bürgerinnen und Bürger zum ersten mal per E-Voting abstimmen. Zudem können alle St. Galler Auslandschweizer ihre Stimme elektronisch abgeben. In Widnau kann zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls per E-Voting abgestimmt werden. Die Pilotphase des E-Voting dauert bis 2019. Danach wird entschieden, wie es weiter geht.

Leila Akbarzada
Quelle: red
veröffentlicht: 21. September 2017 07:45
aktualisiert: 21. September 2017 07:45