80 Polizeieinsätze

Betrunkener in Altstätten findet Haus von Freundin nicht

1. Januar 2020, 10:45 Uhr
Die Kantonspolizei St.Gallen blickt auf eine arbeitsintensive Silvesternacht zurück. Sie leistete rund 80 Einsätze in den Regionen. Auf dem Klosterplatz St.Gallen feierten 3500 Personen friedlich den Jahreswechsel.
Hier raucht ein Container in Ebnat-Kappel.
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Zehnmal musste die  Polizei ausrücken, weil Personen Böller oder Raketen gegen Gebäude zündeten oder Unbekannte vorbeifahrende Autos damit bewarfen, teilt die Kantonspolizei St.Gallen mit. So zum Beispiel in Ebnat Kappel oder Rapperswil-Jona. 

In Ebnat-Kappel waren Nachtbuben besonders aktiv, sie sprengten Abfall-Container und Briefkästen.

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Betrunkener findet Freundin nicht mehr

In Altstätten fand ein total betrunkener Mann die Wohnung seiner Freundin nicht mehr. Er läutete bei einem fremdem Haus. «Die Anwohner haben die Polizei gerufen. Als die Patrouille eintraf, wurde klar, dass die Freundin nicht in Altstätten, sondern in Widnau wohnt», sagt Hanspeter Krüsi, Sprecher der Kantonspolizei St.Gallen. Die Polizisten haben den Betrunkenen nach Widnau gefahren. «Das kam ihm aber wesentlich teurer als eine normale Taxifahrt.»

Bei drei Meldungen von Ruhestörungen konnte die Polizei in den frühen Morgenstunden Streitigkeiten schlichten. Vier Mal wurden stark alkoholisierte Personen gemeldet. 

Einem betrunkenen Mann wollte in Buchs im warmen Vorraum einer Bank übernachten, die Polizei musste ihm erklären, dass dies kein geeigneter Schlafraum sei.

Diverse Verkehrsunfälle mit sechs Verletzen

Bei acht Verkehrsunfällen mit Sachschaden standen in Sennwald, Gossau und Oberuzwil drei Fahrer unter Alkoholeinfluss. Nach drei Verkehrsunfällen in Gossau, Rapperswil-Jona und Niederhelfenschwil wurden sechs Personen ins Spital gebracht.

Vier Verkehrsunfälle mussten rapportiert werden, bei welchen die Beteiligten die Unfallstelle verliessen, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern.

Häusliche Gewalt an Silvester

Fünf Mal musste eine Patrouille ausrücken, weil Personen sich in persönlichen Lebenskrisen befanden. Teilweise mussten diese fachärztlich begutachtet werden. Bei einer verbalen Streitigkeit von mehreren Personen im häuslichen Bereich, musste im Rheintal intervenierte die Polizei und schlichtete den Streit. 

Friedlich auf dem Klosterplatz St.Gallen

In der Stadt St.Gallen haben 3500 Personen friedlich auf dem Klosterplatz gefeiert und sich auch an das Feuerwerksverbot gehalten, teilt die Polizei auf Anfrage mit. In der Stadt kam es zu keinerlei Zwischenfällen.

Quelle: Kapo SG
veröffentlicht: 1. Januar 2020 08:59
aktualisiert: 1. Januar 2020 10:45