Der Heidi-Erlebniswelt fehlt ein Investor

Laurien Gschwend, 17. August 2019, 18:51 Uhr
So soll die Heidi-Erlebniswelt dereinst aussehen.
So soll die Heidi-Erlebniswelt dereinst aussehen.
© zVg
Der Flumserberg baut aus: Er will Familien mit Kindern in seine neue Heidi-Erlebniswelt locken. Doch die Kosten von 28 Millionen Franken sind noch nicht restlos gedeckt.

Skilift, Parkhaus, Heidi-Erlebniswelt: In diese Neuerungen investiert der Flumserberg 100 Millionen Franken. Dank des Heidi-Parks sollen künftig auch neben der Skisaison Familien angelockt werden. «Wir wollen die Familien mit Emotionen abholen», sagt Markus Hug, Präsident der Alpkorporation Mols, gegenüber TVO. Das neue Angebot stelle keine Konkurrenz, sondern eine Ergänzung zum originalen Heididorf in Maienfeld dar. «Wir werden Tiere hier haben und die Natur vom Frühling bis zum Herbst zeigen.»

«Investor soll nicht nur Freude an Erträgen haben»

Zehn der 28 Millionen Franken, welche die Heidi-Erlebniswelt kostet, kommen vom Bund als zinsloses Darlehen. Nach einem Investor für die restlichen 18 Millionen wird verzweifelt gesucht: «Es soll jemand sein, der einen Bezug zur Gegend hat und weiss, wie solche Erlebnisparks funktionieren», sagt Andreas Winkler, verantwortlich für das Investment. Der Geldgeber soll nicht nur Freude an den Erträgen, sondern auch an der Sache haben, in die er investiert, sagt Winkler.

Angst vor Verkehrszunahme

Nun muss auch noch die Bürgerversammlung grünes Licht geben, damit die Erlebniswelt in rund drei Jahren eröffnet werden kann. Jene Kritiker, die Angst vor einer massiven Verkehrszunahme haben, beschwichtigt Erich Zoller, Quartens Gemeindepräsident: «Im Winter kommen in dreieinhalb Monaten 500'000 Gäste her, im Sommer sind es bestenfalls 250'000 in sechs Monaten. Das sollte verkehrsmässig durchaus aufgehen.»

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Quelle: TVO

Laurien Gschwend
Quelle: lag
veröffentlicht: 17. August 2019 18:35
aktualisiert: 17. August 2019 18:51