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Vor Widnau - GC

«Der Rheintaler ist jemand, der auch gerne festet»

12. August 2021, 05:57 Uhr
Am Sonntag kommt es in der ersten Runde des Schweizer Cups zur Partie FC Widnau gegen GC. Der Rekordmeister im Rheintal: Wie bereitet man sich beim FC Widnau darauf vor? Wir haben mit dem Präsidenten Kuno Jocham gesprochen.
Cupspiele gegen Grosse kennt man auf dem Sportplatz Aegeten: Hier spielt der FC Widnau gegen den FC Zürich im September 2008 – Widnau verlor 0:6.
© Keystone/Archivbild

Herr Jocham, am Sonntag ist GC zu Gast beim FC Widnau. Kribbelt es schon?
Kuno Jocham: Ja, langsam kribbelt es. Momentan wird es natürlich vor allem von Arbeit überschattet. Aber die Vorfreude ist da.

Welche Arbeiten stehen noch an?
Es ist ja noch nicht so lange her, dass wir dieses schöne Los bekommen haben. Dann kam die Ferienzeit, die meisten von uns waren weg, als wir das OK zusammenstellten. Mit der Festwirtschaft, der Sicherheit und so weiter braucht es schon viel Planung. Es gibt auf der Bau-Seite noch Aufwand. Dann auch mit der Gemeinde, dem Kanton und der Polizei, auch wegen dem Verkehr. Das sind alles Sachen, mit denen wir uns nicht grad täglich auseinandersetzen.

Kuno Jocham ist der Präsident des FC Widnau
© fcwidnau.ch

Wie viele Zuschauer erwarten Sie?
Platz haben rund 4000 Zuschauerinnen und Zuschauer. Noch gibt es Tickets im Vorverkauf, wir empfehlen, diesen wegen der Corona-Auflagen auch zu benutzen. Im Dorf kann man sich dann am Sonntag gratis testen lassen. Auf die Sportanlage kommt man nur mit einem Covid-Zertifikat.

Und für Essen und Trinken wird gesorgt sein.
Sagen wir es mal so: Der Rheintaler ist jemand, der auch gerne festet. Da haben wir vorgesorgt, es gibt von allem genug. Das Wetter haben wir auch so bestellt, dass es durstig werden wird. Wir sind bereit.

Was rechnen Sie sich sportlich aus?
Möglichst lange das 0:0 halten und erhobenen Hauptes vom Platz gehen. Wenn es eine Überraschung geben sollte, nehmen wir diese natürlich gerne an. Aber wir sind realistisch: Da treffen zwei Welten aufeinander. Auf der einen Seite die Profis, auf der anderen wir Amateure. Das ist dann doch ein relativ grosser Spagat.

Und GC ist ein grosser Name.
Ich sag jetzt mal gerade in der «mittleren» Generation ist GC die grosse Nummer. Man erinnert sich an die Freistösse von Yakin gegen Ajax in der Champions League. Es ist der Rekordmeister, GC hat einen glanzvollen Namen, ist Traditionsverein und jetzt als Aufsteiger natürlich ein Top-Los für uns. Wir können uns fast nichts Besseres wünschen.

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 12. August 2021 05:57
aktualisiert: 12. August 2021 05:57