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Ostschweiz

Deshalb sollten Wintersportler nicht in geschlossene Skigebiete

24. Dezember 2020, 13:41 Uhr
Die St.Galler und Appenzeller Skigebiete sind über die Festtage als Corona-Massnahme geschlossen. Dennoch verbringen vermutlich viele Leute Zeit in der Natur – beispielsweise auf Skitouren. In den geschlossenen Skigebieten sind Abfahrten jedoch verboten und gefährlich.

«Sämtliche Wanderwege und Pisten sind geschlossen und dementsprechend nicht gesichert», schreiben die Bergbahnen Wildhaus auf ihrer Webseite. Es könnten Pistenmaschinen mit Seilwinden im Einsatz sein und auch die Ausrüstung für die technische Beschneiung ist betriebsbereit installiert, heisst es weiter.

«Jegliche Verantwortung wird abgelehnt»

«Wir wollen die Menschen damit darauf hinweisen, dass es in geschlossenen Skigebieten gefährlich ist», sagt Urs Gantenbein, Geschäftsführer der Wildhaus Bergbahnen. Vielen sei dies nicht bewusst. «Wir stellen fest, dass aktuell sehr viele Menschen mit Schneeschuhen oder Tourenski unterwegs sind und wollen nicht, dass etwas passiert.» Jegliche Verantwortung für Unfälle oder Vorfälle auf den Pisten oder Anlagen werde abgelehnt.

Wanderungen und Langlaufen am Flumserberg möglich

Auch andere Skigebiete wie beispielsweise das Skigebiet Flumserberg weisen auf ihren Seiten darauf hin, dass sämtliche Anlagen geschlossen sind und das Betreten der Pisten verboten ist. Eine Ausnahme gebe es für Langläufer, die können die Loipe weiterhin nutzen und auch für Winterwanderer stünden Wege zur Verfügung. Auch einige Take-Away-Möglichkeiten können am Flumserberg weiterhin genutzt werden.

(abl)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 23. Dezember 2020 09:54
aktualisiert: 24. Dezember 2020 13:41