Strafbefehl

Dickpics verschickt – Mann muss 1700 Franken Busse bezahlen

30. September 2022, 09:02 Uhr
Ein Mann aus dem Kanton St.Gallen schickte einer Frau unaufgefordert mehrmals Bilder seines Penis per Snapchat – obwohl sie ihm gesagt hat, dass sie das nicht möchte. Nun verurteilte ihn die St.Galler Staatsanwaltschaft zu 1700 Franken Busse.
Sie sagte ihm, dass sie sich belästigt fühlte - er schickte ihr trotzdem weiter Dickpics aufs Handy. © Getty Images / Oscar Wong
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Nachdem er einer Frau drei Bilder seines Penis geschickt hat, wurde ein 29-jähriger Mann aus dem Kanton St.Gallen per Strafbefehl zu einer Busse von 1700 Franken verurteilt. Dies berichtet «20 Minuten».

Auf Snapchat blockiert – Dickpics auf Telegram

Die Frau habe den nun Verurteilten nie dazu aufgefordert, ihm Dickpics zu schicken. Nachdem er ihr das erste Mal per Snapchat ein Bild geschickt hat, schrieb sie ihm, dass sie sich belästigt fühle und Anzeige erstatten werde. Einige Zeit später schickte er ihr trotzdem erneut ein Dickpic – diesmal per Whatsapp. Ein drittes Mal kontaktierte er die Frau per Telegram und kommentierte das Bild mit der Frage: «von eins bis zehn?».

1700 Franken Geldstrafe 

Verurteilt wurde der 29-Jährige nun wegen mehrfacher Pornografie, wie die St.Galler Staatsanwaltschaft laut «20 Minuten» im Strafbefehl schreibt. Von den 1700 Franken, die er bezahlen muss, sind 600 Franken eine Busse – die restlichen 1120 Franken sind Gebühren und Auslagen. Bezahlt er die Busse nicht, muss der 29-jährige für sechs Tage ins Gefängnis.

Gegen den Strafbefehl kann der St.Galler innert zehn Tagen Einspruch erheben.

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 30. September 2022 09:20
aktualisiert: 30. September 2022 09:20