Diese Strassenmaschine braucht einen Namen

Lara Abderhalden, 27. Oktober 2017, 16:56 Uhr
Diese Strassenreinigungsmaschine braucht noch einen Namen.
© Stadt St.Gallen
Sie hat drei hübsche Bürsten und fegt alles beiseite, was sich ihr in den Weg stellt: Die neue elektrische Strassenreinigungsmaschine der Stadt St.Gallen. Nur einen Namen hat das Gefährt nicht. Noch nicht.

«Bürsti», «heisse Fäger» oder «E-Putzfrau» - Für die neue elektrisch angetriebene Strassenputzmaschine in der St.Galler Innenstadt wird ein Name gesucht. «Eine elektrische Maschine ist niemals normal, deshalb wollen wir ihr einen speziellen Namen geben», sagt Harry Künzle, Leiter des Amts für Umwelt und Energie. Nicht jede Maschine in der Stadt erhält die Ehre eines eigenen Namens, diese Maschine sei speziell.

Auffällige Maschine

«Es ist die erste dieser Art», sagt Künzle «und sie ist Teil des Energiekonzepts 2050». Ausserdem werde sie öffentlich wahrgenommen: «Sie unterscheidet sich durch ihre Farbe von den anderen Reinigungsmaschinen und sie bewegt sich mitten in der Stadt. Es ist keine Maschine, die im Boden versteckt ist.» Die Maschine ist nicht nur auffällig sondern auch umweltfreundlich. Dank dem neuen Fahrzeug spart die Stadt pro Jahr nämlich rund 7800 Liter Diesel und reduziert die Umweltemissionen.

«Name soll etwas mit Funktion zu tun haben»

Bereits 120 Namen sind beim Amt für Umwelt und Energie eingereicht worden. Mit diesem Ansturm hat Harry Künzle nicht gerechnet: «Das Interesse ist gross und wir haben schon sehr viele kreative Namen erhalten, die perfekt zum Fahrzeug passen.» Kreativität sei auch gefragt, der Name soll nämlich etwas mit der Funktion zu tun haben, gendergerecht und doch lustig sein. «Wir als Verwaltung haben eine Vorbildfunktion», deshalb werden nicht alle Namen berücksichtigt.

Zu gewinnen gibt es nebst einem Gutschein von 150 Franken von ProCity auch einen Ritt auf dem Gefährt. Und nicht irgendeinen: Der Gewinner oder die Gewinnerin darf bei der Taufe dabei sein und bei der ersten Reinigungstour durch die Stadt mitfahren. Wer gewinnt, entscheidet ein internes Gremium am 12. November.

Hier können Vorschläge eingereicht werden.

Lara Abderhalden
Quelle: red.
veröffentlicht: 27. Oktober 2017 16:56
aktualisiert: 27. Oktober 2017 16:56