Ein Biergarten beim Bahnhof St.Gallen

Laurien Gschwend, 21. November 2017, 15:50 Uhr
In der Nähe des Bahnhofs St.Gallen entsteht eine Gasthausbrauerei. (Archiv)
In der Nähe des Bahnhofs St.Gallen entsteht eine Gasthausbrauerei. (Archiv)
© Tagblatt/Hanspeter Schiess
Im ehemaligen Restaurant Dufour an der Bahnhofstrasse in St.Gallen entsteht eine Gasthausbrauerei von Schützengarten. Das St.Galler Unternehmen baut das Bahnhofpärkli zum Biergarten um.

Die Bauarbeiten im ehemaligen Restaurant Dufour starten im März 2018. Im hinteren Teil des Lokals gibt es eine offene, für die Gäste einsehbare Kleinbrauerei mit Kupferkessel für 500 Liter Bier pro Sud. «Das Brauwerk 1779 wird unsere Ideenschmiede und Versuchsbrauerei», sagt Reto Preisig, Vorsitzender der Schützengarten-Geschäftsleitung, am Dienstag an der Jahresmedienkonferenz.

So soll es im «Dufour» ab nächstem Jahr aussehen. (Skizze: zVg)
So soll es im «Dufour» ab nächstem Jahr aussehen. (Skizze: zVg)

Platz für 50 Bierfans

Im Bahnhofpärkli vor dem «Dufour» - ursprünglich hatte die Stadt einen öffentlichen Ort mit Bäumen und Bänken geplant - entsteht ein Biergarten mit Platz für 50 Gäste. Auch Apéros und Hochzeiten sollen dort stattfinden können. «Wir sind froh, dass wir uns mit der Stadt, der das Pärkli gehört, einigen konnten», sagt Josef Zweifel, Finanzdirektor bei Schützengarten, gegenüber Tagblatt.ch. Wie der Platz genau gestaltet wird, ist noch nicht klar.

Das «Brauwerk 1779» soll im Herbst des nächsten Jahres an der Bahnhofstrasse 19 in St.Gallen eröffnet werden. Schützengarten investiert fünf Millionen Franken in die Neuerung.

Mehr Getränke verkauft

Im Braujahr 2016/17 sind die Getränkeverkäufe von Schützengarten um 3,8 Prozent gestiegen. Reto Preisig ist trotzdem nicht ganz zufrieden mit dem Ergebnis: «Im Detailhandel haben wir mehr erwartet und unsere Wachstumsziele nicht ganz erreicht», erklärt der Unternehmensleiter. Während der Bierkonsum in der Gastronomie abnehme, habe man bei Bierverkäufen an Veranstaltungen «erfreuliche Resultate» erzielen können.

In Zukunft möchte Schützengarten vermehrt auf einheimische Rohstoffe setzen und baut deshalb neue Sorten einheimischer Braugerste und Aromahopfen an.

Laurien Gschwend
Quelle: red.
veröffentlicht: 21. November 2017 13:21
aktualisiert: 21. November 2017 15:50