«Für so eine Bergung braucht man Zeit»

Krisztina Scherrer, 15. Juni 2019, 06:16 Uhr
Der 96 Tonnen schwere Pneukran, der letzten Dienstag auf dem Ricken verunfallte, ist geborgen. Das Gefährt wird jetzt überprüft. Dem Chauffeur geht es nach dem Unfall den Umständen entsprechend gut.
Bis Donnerstag ist der verunfallte Pneukran noch auf dem Ricken gestanden. Grund dafür war sein Gewicht: Für einen Schwertransport braucht es nämlich eine Spezialbewilligung. «Der Schwertransport kann nicht überall durchfahren. Wir müssen zum Beispiel alle Unterführungen auf unserer Strecke prüfen, ob wir durchpassen», sagt Harry Flückiger, Bereichsleiter «Heben und Transport» der Toggenburger AG gegenüber TVO.
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Quelle: TVO

Zwei Nächte hat die Bergung des Pneukrans gedauert – schneller als man denkt. «Für so eine Bergung braucht man Zeit», so Flückiger. Ein Pneukran in dieser Grösse kann bis zu fünf Millionen Franken kosten. Ob dieser geflickt wird, ist noch nicht klar. Momentan steht der Kran in Winterthur und wird dort überprüft.

Das Unglück passierte letzten Dienstag. Der Chauffeur wich einem Töfffahrer, der nach einem Sturz auf seiner Spur lag, aus. Dabei kippte das Gefährt und der Chauffeur verletzte sich, zum Glück jedoch nicht schwer. «Dem Chauffeur geht es den Umständen entsprechend gut. Wir sind sehr optimistisch, dass er schnell wieder gesund wird», sagt Flückiger.

Krisztina Scherrer
Quelle: TVO/red.
veröffentlicht: 15. Juni 2019 06:16
aktualisiert: 15. Juni 2019 06:16