Anzeige
Neue Erkenntnisse

Gewalttat St.Gallen: Täter schlug mit Metallpfanne auf sein Opfer ein

7. September 2020, 14:48 Uhr
Mit einer Metallpfanne aus dem Haushalt des Opfers hat der 22-jährige Täter beim Tötungsdelikt in St.Gallen auf das 46-jährige Opfer eingeschlagen. Bis 2017 lebte der Täter in der Nähe seines Opfers.

Bisher war bekannt, dass der Täter am vergangenen Mittwoch mit einem «stumpfkantigen» Gegenstand auf sein Opfer einschlug. Nun sagt Regula Stöckli, Medienbeauftragte der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen, auf Anfrage des «St.Galler Tagblatt»: «Die Tatwaffe war eine Pfanne aus Metall, die der Täter aus der Wohnung seines Opfers hatte.»

Sie bestätigt im Weiteren, dass der mutmassliche Täter bis 2017 in der Nähe des Opfers gewohnt hatte. Dass sich die beiden Personen kannten und ein Zusammenhang besteht, glaubt die Staatsanwaltschaft aber weiterhin nicht. Es müsse davon ausgegangen werden, dass der Täter die Wohnung und sein Opfer rein zufällig auswählte.

«Äusserst brutal» auf die 46-Jährige eingeschlagen

Das Gewaltdelikt ereignete sich vergangenen Mittwochmittag an der Speicherstrasse in St.Gallen. Der 22-Jährige verschaffte sich Zugang zur Wohnung und schlug «äusserst brutal» auf die Italienerin ein. Zwei St.Galler Stadtpolizisten schossen mehrmals auf den Mann, nachdem er nicht von der Frau ablassen wollte. Der Angreifer verstarb sofort. Die Frau erlag ihrem schweren Schädel-Hirn-Trauma im Spital.

Auf Vermutungen wird nicht eingegangen

Darüber, ob der mutmassliche Täter Drogen konsumierte und wegen Depressionen in Behandlung war, wie es mehrere Medien berichteten, gibt die Staatsanwaltschaft keine Auskunft. Auch die Staatsanwaltschaft geht aber von psychischen Problemen des Täters aus, wie sie am vergangenen Donnerstag in einer Mitteilung schrieb.

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 7. September 2020 10:18
aktualisiert: 7. September 2020 14:48