Bodensee

Grenze soll auch bei einer zweiten Corona-Welle offen bleiben

24. Juni 2020, 14:48 Uhr
Die in der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK) vertretenen Bundesländer, Kantone sowie das Fürstentum Liechtenstein wollen bei einer Verschlechterung der Pandemie-Situation erneute Grenzschliessungen verhindern. Stattdessen soll es lokale oder regionale Massnahmen geben.
Bei einem Treffen der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK) am Mittwoch wurden die Grenzschliessungen der letzten Monate «als einschneidendes Erlebnis» bezeichnet.
© Internationale Bodensee-Konferenz IBK
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Am Mittwoch hat im österreichischen Lochau ein Strategiegespräch der IBK-Regierungsvertreterinnen und -Vertreter stattgefunden. Thema waren unter anderem die Auswirkungen der Grenzschliessungen.

Die IBK-Regierungschefs setzen sich dafür ein, «im Fall einer neuerlichen regionalen oder lokalen Verschlechterung der Pandemie-Situation, allgemeine Grenzschliessungen möglichst zu verhindern», heisst es in der Mitteilung vom Mittwoch.

Weiter will die IBK ein Konzept für ein grenzüberschreitendes koordiniertes Vorgehen im Pandemiefall in der Bodenseeregion ausarbeiten lassen.

Die temporäre Schliessung der Grenzen sei «ein einschneidendes Erlebnis» gewesen, wurde am Treffen festgestellt. Es sei deutlich geworden, wie selbstverständlich es sei, «jeden Tag, teilweise sogar mehrfach, die Grenzen im Bodenseeraum zu überschreiten».

An der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK) sind die Regierungen der Länder und Kantone Baden-Württemberg, Schaffhausen, Zürich, Thurgau, St. Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Fürstentum Liechtenstein, Vorarlberg und Bayern beteiligt.

Quelle: sda
veröffentlicht: 24. Juni 2020 14:48
aktualisiert: 24. Juni 2020 14:48