Im «Dampfkessel» ist die Luft raus

Vanessa Kobelt, 24. Oktober 2018, 17:30 Uhr
Denis Seyfarth und Susann Esser, die Geschäftsführer vom «Dampfkessel» sind wehmütig.
Denis Seyfarth und Susann Esser, die Geschäftsführer vom «Dampfkessel» sind wehmütig.
© Bild: Miriam Cadosch
Anfang Dezember muss der «Dampfkessel» in Buchs endgültig seine Türen schliessen. Die beliebte Bar hinterlässt eine Lücke im Rheintaler Nachtleben.

Die Geschichte vom «Dampfkessel» in der alten Teppichfabrik in Buchs reicht über 20 Jahre zurück. In all der Zeit war die Bar für viele Leute in Buchs und Umgebung der Ort, wo man den letzten Drink kippte, bevor man heimwärts torkelte. Seit der Neueröffnung vor zwei Jahren lockten Live-Acts und DJs zahlreiche Gäste in die ehemalige Spelunke. Im «Dampfkessel» dampfte es wieder aus allen Löchern. Nun muss die Bar schliessen und zurück bleiben fassungslose Gäste und Geschäftsführer.

Verwaltung will keine Bar mehr

«Zwei Jahre lang haben wir unser ganzes Herzblut in den ‹Dampfkessel› gesteckt», sagt Geschäftsführerin Susann Esser gegenüber dem Werdenberger & Obentoggenburger. «Zu Beginn war es sehr schwierig, doch mittlerweile läuft es dank neuem Konzept sehr gut.» Auch Geschäftspartner Denis Seyfarth kann die Situation nicht verstehen, über die Gründe der Schliessung werde spekuliert. «Die Verwaltung möchte keine Bar mehr. Die Räumlichkeiten sollen anders genutzt werden», sagt Seyfarth.

Letzte grosse Party

Am 8. Dezember lädt der «Dampfkessel» zu «Clash of Santas» ein, die letzte grosse Party mit Livemusik. Danach werden noch die Möbel versteigert und am 14. Dezember gibt es eine «Austrinkete». Ob die beiden Geschäftsführer Susann Esser und Denis Seyfarth bereits Pläne für eine neue Bar haben, kannst du im Werdenberger & Obentoggerburger nachlesen.

Vanessa Kobelt
Quelle: kov
veröffentlicht: 24. Oktober 2018 17:30
aktualisiert: 24. Oktober 2018 17:30